Kik will in Pakistan helfen, kommt aber nicht voran

Kik will in Pakistan helfen, kommt aber nicht voran

Nach dem Großbrand in einem pakistanischen Zulieferbetrieb will Kik zwar finanzielle Hilfe leisten - doch so einfach ist das nicht. Unter anderem wird ein seriöser Partner gesucht, der vor Ort das Geld verteilt.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Bei dem Unglück Mitte September waren mehr als 250 Arbeiter verbrannt.

Wie viel Geld auf dem Konto liegt, wollte das Unternehmen nicht sagen. Darüber hinaus gebe es noch keine offizielle Liste mit den Namen der Opfer. "Das ist absolut unbefriedigend", sagte Arretz. Die Tengelmann-Tochter Kik aus dem westfälischen Bönen hatte aus der pakistanischen Textilfabrik Jeanswaren bezogen.

"Die Leute brauchen das Geld"

Kik sieht sich - unabhängig von der Klärung der Schuldfrage - in der Verantwortung, den Menschen zu helfen. "Die Leute brauchen das Geld", sagte Arretz. Daher gehe es fürs Erste darum, ausstehende Löhne für die Fabrikarbeiter in Pakistan fortzuzahlen.

Wie es zu dem Unglück in der Fabrik kam, ist Kik nach wie vor unerklärlich. Arretz sagte, man hoffe, ein Bericht der pakistanischen Regierung, der im Laufe des Monats vorgelegt werden soll, werde Aufklärung bringen.

Gestern wurde bekannt, dass Sportartikelhersteller einen Hilfsfonds für Billiglohnkräfte in Ländern der Dritten Welt einrichten wollen. Vorreiter ist Adidas.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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