
Kik will Strom sparen
In 50 ausgewählten Kik-Filialen wird mit der intellligenten Strommessung begonnen, um den Energieeinsatz zu optimieren. Projektpartner des Textildiscounters sind Tengelmann Energie und die Deutsche Telekom.
Ziel ist die Optimierung des Energie-Einsatzes
"Mit diesem Pilotprojekt verschaffen wir uns einen differenzierten Überblick über das Verbrauchsverhalten unseres Kunden. Wir können so die Bedarfssituation gemeinsam mit Kik analysieren und für die Zukunft den Energieeinsatz optimieren", erläutert Guido Schick, Geschäftsführer der Tengelmann Energie.
"Über die rund 2.600 Märkte können wir derzeit nur die Jahresverbrauchswerte erfassen und vergleichen", sagt Michael Albring, Projektleiter bei der Tengelmann Energie. "Da die eingesetzte Technik in den Märkten einen hohen Wiederholungsgrad hat, lassen sich die Ergebnisse der Pilotmärkte bereits teilweise auf die anderen Filialen übertragen."
Einsparung von 25 Prozent möglich
"Nur wer seinen aktuellen Stromverbrauch kennt, kann auch richtig sparen", erklärt Gabriele Riedmann de Trinidad, bei der Telekom verantwortlich für das Konzerngeschäftsfeld Energie. "Im Privathaushalt sind so zwischen 10 und 15 Prozent Einsparung möglich - im gewerblichen Umfeld sogar mehr als 25 Prozent."
Darüber hinaus rücke mit jedem installierten Zähler das intelligente Stromnetz näher: "Und nur mit diesem werden wir es schaffen, dezentrale erneuerbare Energien in die Grundlast zu integrieren", ist Riedmann de Trinidad überzeugt.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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