
Konsumbarometer 2015: So wollen die Deutschen shoppen
Einkaufen im Internet spart Zeit. Ja? Nicht ganz oder zumindest nicht bei jedem. Zwar greifen 73 Prozent der Europäer laut einer Vergleichstudie seit 2009 beim Shoppen stärker auf das Internet und mobile Technologien zurück. Aber 31 Prozent sagen auch, dass sie länger stöbern und vergleichen. Jeder Zweite recherchiert zudem noch ausgiebiger vor dem Kauf im Web. Die im stationären Handel verbrachte Zeit nimmt dagegen weiter ab. Knapp zwei von fünf Europäern geben an, weniger Zeit in Geschäften...
Denn obwohl sich die Verbraucher mehr Zeit für den Einkauf nehmen, möchte die Mehrheit ihre Käufe so schnell wie möglich abschließen. Dies gilt sowohl im Internet (50 Prozent) als auch im Geschäft (61 Prozent). Besonders beim “Click & Collect” und bei Neukäufen im Internet steht für die Konsumenten der Zeitgewinn im Vordergrund. Über 40 Prozent der Europäer nutzen diese Optionen für einen schnellen und einfachen Einkauf.
Warum die Kunden dann dennoch so lange brauchen? Es liegt nicht am Informationsbedürfnis allein. Etliche warten auch schlicht auf den Schnäppchenmoment, hoffen auf private Verkäufe, Flash Sales, Ausverkauf. Deutlich seltener als noch vor fünf Jahren lassen sich die Kunden zu Spontankäufen hinreißen.
Wo die Deutschen ihr Geld ausgeben wollen
Die Studie hat auch ermittelt, in welchen Segmenten die Deutschen in diesem Jahr besonders gerne shoppen wollen.
Bei den Kaufabsichten belegen Elektrohaushaltsartikel den dritten Platz – knapp hinter Ausgaben für Hausumbau und Renovierung (43 Prozent) und dem Spitzenreiter Reisen und Freizeit (60 Prozent). 35 Prozent der Deutschen planen in diesem Jahr ein Produkt in der Kategorie Elektrohaushaltsartikel zu erwerben. Ebenfalls 35 Prozent der Deutschen planen 2015 eine Anschaffung im Möbelsegment. 30 Prozent der Deutschen möchten in Unterhaltungselektronik investieren.
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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