
Konsumenten verlieren etwas ihre gute Stimmung
Zwar heißt es bei den Deutschen immer noch: lieber einkaufen, statt sparen. Doch die große Lust auf Konsum ist etwas gesunken, hat die GfK festgestellt.
Björn BöerChefredakteurZypern-Krise könnte Konsumenten verunsichern
Allerdings haben sich die Einkommenserwartungen auf hohem Niveau etwas eingetrübt. Die ersten Tarifabschlüsse und die moderate Inflationsrate lassen laut GfK aber erwarten, dass die Einkommen der Beschäftigten 2013 real um knapp ein Prozent steigen. Die Anschaffungsneigung blieb im März nahezu unverändert. Die stabile Beschäftigungslage, steigende Einkommen, eine niedrige Teuerung und die im März gesunkene Sparneigung stützten die Kauflust.
Die Rahmendaten für die künftige Entwicklung des Konsumklimas sind den GfK-Experten zufolge derzeit günstig. "Die aktuellen Ereignisse um Zypern könnten das Vertrauen der Verbraucher jedoch beschädigen und zu einer Belastung für das Konsumklima werden", hieß es.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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