Konsumlust der Deutschen soll Sportartikelhandel helfen

Konsumlust der Deutschen soll Sportartikelhandel helfen

Winter? Welcher Winter? Der Sportfachhandel spürt den Klimawandel, niemand kauft Skiartikel, wenn es nicht schneit. Trotzdem sieht sich Branche vor der Leitmesse Ispo in guter Verfassung. Man setzt auf den kauffreudigen Verbraucher.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Auf der Messe zeigen von diesem Donnerstag an 2.585 Aussteller Neuheiten rund um Sportausrüstung und -mode. Zu den Schwerpunkten gehören in diesem Jahr mobile Technologien, die helfen, die Gesundheit zu verbessern, sowie Sport und Fitness am Arbeitsplatz.

Die Sehnsucht nach Schnee

Im vergangenen Jahr konnte der deutsche Sportfachhandel trotz der schlechten Wintersport-Saison 2013/14 seinen Umsatz um 1,5 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro steigern. Dabei waren vor allem Ausrüstung und Kleidung für Outdoor-Aktivitäten und für den Laufsport gefragt, wie der Präsident des Verbands Deutscher Sportfachhandel, Werner Haizmann, sagte. Dagegen brachen die Umsätze mit Wintersportartikeln angesichts des schneearmen und milden Winters um fast ein Fünftel ein.

Der Wintersport stehe aber weiterhin hoch in der Kundengunst, sagte Haizmann. "Die Begehrlichkeit wird sofort geweckt, wenn es länger als drei Tage bis ins Flachland ordentlich geschneit hat - dann setzt ungebrochen der Run auf Pisten und Loipen ein." Auch das aktuelle Winterwetter mit Schnee und Kälte sorge für gute Stimmung. Weil die Kapriolen aber zunehmen, dürfte es künftig immer weniger langfristige Vorbestellungen für die kommende Wintersaison geben.

Gute Geschäftschancen verspricht sich die Branche von digitalen Technologien. Apps, Sensoren, Fitnesstracking oder Musik beim Laufen würden mittlerweile von Menschen aller Altersgruppen genutzt, sagte Dassler. "Fußbälle mit Sensoren, Herz-Kreislaufdaten auf dem Fahrrad oder beim Waldlauf, Geo-Ortung, Trainings- und Spielüberwachung werden im Amateurbereich immer mehr zur Normalität und werden dokumentiert, analysiert und online mit anderen geteilt." Es gelte daher, entsprechende Geschäftsmodelle zu entwickeln.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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