Das verdient Amazon mit dem Kindle, Butlers, eBay, Groupon

Das verdient Amazon mit dem Kindle, Butlers, eBay, Groupon

Amazon: 4,5 Milliarden Dollar setzt Amazon laut Morgan Stanley in diesem Jahr mit dem Kindle um. Die amerikanische Investment-Bank geht für kommendes Jahr von einem Umsatz von 5 Milliarden Dollar durch den Verkauf der digitalen Brettchen aus. Auf 3,8 Milliarden Dollar schätzen die Analysten der Bank den Umsatz mit den entsprechenden digitalen Medien. Für das gesamte Kindle-Ökosystem geht Morgan Stanley davon aus, dass es in diesem Jahr für 11 Prozent des Umsatzes steht, aber für beinahe ein V...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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Jetzt lesen: eBay sammelt noch mehr Daten und Butlers schwört auf Multichannel-Kommunikation.

Butlers: Das ist das Clevere an Butlers. Die Kette sieht Multichannel nicht nur als Verbindung von Online- und Offline-Regalen. Wilhelm Josten hat begriffen, dass es auch um Multichannel-Kommunikation geht. Im erstes Möbelgeschäft in Berlin beraten die Verkäufer im Laden also auch per Headset und Videochat die Kunden im Onlineshop. Zusammen mit der Augmented Reality App“ zeigt dies, wie ernst es dem Wohnaccessoire-Anbieter mit der umfassenden Beratung ist. Der Shopanbieter hat weitere Aspekte der konsequenten Multichannel-Strategie aufgeschrieben.

Zitat des Tages: "Für den Kunden darf es keinen Unterschied machen, ob er seinen Coupon im stationären Handel oder im Webshop des Unternehmens einlöst". Dominik Maaßen, Sprecher der Plattform NuBON für Mobiles Couponing, plädiert dafür, auch bei Gutscheinen in Multichannel-Dimensionen zu denken. etailment


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Paymey:
Auch das Start-up Paymey will im Geschäft finanzieller Transaktionen von Smartphone zu Smartphone mitmischen. Derzeit sammelt das Start-up selbst Geld ein. Auf der Crowdfunding-Plattform Seedmatch, berichtet Deutsche Startups. Das Senden von Geld über die App ist kostenlos. Für den Empfang von Zahlungen hingegen fallen Transaktionsgebühren in Höhe von 1 -bis 1,2% des Transaktionsvolumens an.

Digitale Welt:


eBay: Mehr personalisierte Empfehlungen und mehr Daten. Darauf setzt eBay zusammen mit dem Software-Anbieter Dressipi bei den Briten. Kunden geben ihre Größe, Körperform und Kleidungsstil an und bekommen dann Tipps für die passende Mode. eBay will das ein halbes Jahr lang testen. TNW

WAE+:
Not macht erfinderisch. Was tun, wenn man in der Innenstadt keinen passenden leerstehenden Laden für einen Pop-up-Store findet? Der britische Elektronikversender macht drei Tage lang die Büroräume im Birmingham zum Laden auf Zeit, schreibt Channel Partner.

Groupon: Groupon kauft das Social-Gifting Start-up Plumfare. Es setzt auf das, was alle im Web tun. Essen und Getränke fotografieren. Diese Fotos aus Restaurants soll man dann mit der App als Empfehlung seinen Freunden schicken und dann Speis und Trank auch per SMS oder Facebook verschenken können. Venture Beat

Google Wallet: Google Wallet macht es seinen Nutzern noch leichter Angebote oder Coupons zu speichern. Per API lässt sich ein Button zu einer Website oder einer App hinzufügen, über den sich dann der Gutschein direkt bei Google Wallet speichern lässt, meldet The Verge. Nutzern von Passbook von Apple dürfte das Prinzip vertraut vorkommen.

Migros: Die Schweizer Handelskette Migros akzeptiert ab Herbst kontaktlose Kartenzahlungen an allen Kassen mit den mit dem NFC-Verfahren. Die neuen Zahlterminals können dann von Inhabern von Kreditkarten mit "Paypass-, Paywave- oder Payexpress-Funktionalität" genutzt werden. Online-PC

Digitales Wissen:

Fliike: So nennt sich ein großes Zählwerk, dass Händler ins Schaufenster stellen können, um Passanten zu zeigen, wie viele Kunden bereits den Laden bei Facebook liken. Der Designer Smiirl hat das Ding, das ein wenig aussieht wie ein übergroßer blauer Wecker, entwickelt. Kann man sich auch zum Ego-Boosting auf den Schreibtisch stellen. Video

Renew: In London sind jetzt Mülleimer im Einsatz, die auf Displays digitale Werbung zeigen oder sogar per Wifi-Netzwerk Passanten überwachen können. Um ihnen dann Werbung passend zur Umgebung aufs Handy zu schicken - oder um ihre Wege zu überwachen - wo sie einkaufen, wo sie Essen gehen und so weiter. Die Mülltonnen entwickelt das Marketing Unternehmen Renew. Venture Beat

Digitale Trends & Fakten:

Zahl des Tages: Über 70 Prozent aller Deutschen nutzen Vergleichsportale - entweder persönlich (57 Prozent) oder indirekt über ihre Familienangehörigen (15 Prozent). Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag des Vergleichsportaks CHECK24.de. Im Schnitt vergleichen die Nutzer mittlerweile 3,3 verschiedene Produktbereiche bei Vergleichsportalen. Ein Viertel vergleicht auch mobil mit dem Smartphone oder Tablet. (Studie als pdf)

Grafik des Tages: Amazon Web Services: Wo wird wie damit verdient? Infografik

Lesetipp des Tages: Wo stecken eigentlich die Profite von Amazon fragt sich Benedict Evans und geht dabei einem vielschichtigen Unternehmen auf den Grund. Und Horace Dediu fragt sich, on Amazon einfach ein Anti-Apple ist, das gar nicht in der Lage ist, Profite zu machen.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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