
S.Oliver, Neckermann, Apple, Amazon, Thalia, Payback, Fab, Tablets, Klout
Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Neckermann: Jetzt wird ausgeschlachtet: Für Kundendaten, Web-Adresse, Markenrechte kann ab Oktober geboten werden. Interessenten für den ein oder anderen Restposten der Marke Neckermann soll es bereits geben, schreibt die Wiwo. S.Oliver: Die erste Ausgabe des s.Oliver-Fashion-Magazins erscheint in einer Auflage von einer Million Exemplaren. Das hochwertig gestaltete Heft wird als Kundenbindungsinstrument an die s.Oliver-Card-Kun...
Neckermann: Jetzt wird ausgeschlachtet: Für Kundendaten, Web-Adresse, Markenrechte kann ab Oktober geboten werden. Interessenten für den ein oder anderen Restposten der Marke Neckermann soll es bereits geben, schreibt die Wiwo.
S.Oliver: Die erste Ausgabe des s.Oliver-Fashion-Magazins erscheint in einer Auflage von einer Million Exemplaren. Das hochwertig gestaltete Heft wird als Kundenbindungsinstrument an die s.Oliver-Card-Kunden verschickt und ist in sämtlichen s.Oliver-Geschäften erhältlich. Produziert wird es von der arvato-Tochter Medienfabrik. Das Magazin lässt sich auch online durchblättern.
Wie Tim Cook den Kotau macht und Amazon zum Kapitalgeber wird. Dies und mehr nach dem Klick.
Zitat des Tages: “ While we’re improving Maps, you can try alternatives by downloading map apps from the App Store like Bing, MapQuest and Waze, or use Google or Nokia maps by going to their websites and creating an icon on your home screen to their web app." Kotau total. Apple-Boss Tim Cook entschuldigt sich für das Desaster mit der eigenen Maps-Lösung und rät zur Konkurrenz.
Amazon: Liebe Banken, ihr müsst jetzt sehr tapfer sein: Amazon übt sich als eine Art Mittelstandsbank für seine Händler und tritt als Kapitalgeber für jene auf, die Waren auf der Plattform in professionellem Stil verkaufen. Amazon verlangt aber 13 Prozent. Das ist happig.
Buch.de: Die buch.de internetstores AG verkauft ihre hundertprozentige Schweizer Tochtergesellschaft buch.ch und die Marke bol.ch an die Thalia Bücher AG mit Sitz in Basel. Der Kaufpreis liegt im oberen einstelligen Millionenbereich, meldet das Börsenblatt.
Payback: Das Bonusprogramm Payback arbeitet an einer Passbook-Anwendung, schreibt Der Handel. Mit der “Passbook”-Funktion von Apple auf dem iPhone 5, zentrale Sammelstelle für Dokumente, Bordkarten, Kinogutscheine und Co. können Nutzer beispielsweise ihre Buchungen mit zwei Klicks zu Passbook hinzufügen und ihre Reservierung oder einen Gutschein dann leicht auf dem iPhone 5 vorzeigen.
Buy-Alot: Eine Spam-Schleuder vom Feinsten, dieser Schuhladen Buy-Alot.com. Danke, MBT Shoes. Das sind die schwarzen Schafe, die der Branche schaden. Sachdienliche Hinweise erbeten.
Zahl des Tages: 33 Prozent trägt Mobile beim Design-Kaufhaus Fab bereits zum Umsatz bei. 50 Prozent hält Gründer Jason Goldberg ohne weiteres für möglich. Mit einer neuen App, auch für Deutschland hat Sascha Weiler, Vice President International Product, da kürzlich einiges versprochen, sollte das im Rahmen des Machbaren sein.
Grafik des Tages: Tablet-Nutzer und Tablet-Markt im Überblick.
Lesetipp des Tages: "Tut mir Leid: Es dürfte zu spät sein, sich Klout und Google Author Rank zu entziehen" schreibt Basicthinking. In diesem Zusammenhang sei auch die "Zeit" und der Beitrag "Der gläserne Bewerber" empfohlen. Auch wenn es das Qualitätsmedium immer noch nicht schafft, meinen Namen richtig zu schreiben.
Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: Weiter formschwach: Die E-Commerce-Tabelle der Bundesliga-Clubs
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
Alle Beiträge