Aufkleber Spark ersetzt den Amazon Dash Button, Amazon, Otto Group, Rocket Internet, Uber, Peek & Cloppenburg

Aufkleber Spark ersetzt den Amazon Dash Button, Amazon, Otto Group, Rocket Internet, Uber, Peek & Cloppenburg

Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Glaubt man aktuellen Studien, dann werden lediglich eine handvoll Apps regelmäßig genutzt. Dreiviertel der Zeit werden lediglich mit 5 Apps verbracht. Händler, die keine gewaltige Markenstärke mitbringen, sollten es sich daher überlegen, ob die teuren Entwicklungskosten und Marketingaufwendungen für eine App wirklich sinnvoll sind. Spannender könnten da Lösungen sein, die sich am Amazon Dash-Button orientieren. Intelligente Aufkleber mit NFC oder Q...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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Glaubt man aktuellen Studien, dann werden lediglich eine handvoll Apps regelmäßig genutzt. Dreiviertel der Zeit werden lediglich mit 5 Apps verbracht. Händler, die keine gewaltige Markenstärke mitbringen, sollten es sich daher überlegen, ob die teuren Entwicklungskosten und Marketingaufwendungen für eine App wirklich sinnvoll sind. Spannender könnten da Lösungen sein, die sich am Amazon Dash-Button orientieren. Intelligente Aufkleber mit NFC oder QR-Code für Kühlschrank und Co. Eine sinnige Lösung kommt gerade vom E-Commerce-Dienstleister e-matters.

Details und mehr kompakte und kuratierte News zum digitalen Handel nach dem Klick.

Aufkleber Spark ersetzt den Amazon Dash Button:

Der Hamburger E-Commerce-Dienstleister e-matters bietet mit dem “Spark-Aufkleber” eine Art Amazon Dash-Button für Arme an. Der Aufkleber hat aber einen entscheidenden Vorteil. Spark kommt als QR-Code-Aufkleber für 1-Klick-Nachbestellungen daher und ist frei konfigurierbar. Er kann damit auch von jedem Händler genutzt werden. "Einmal den QR-Code gescannt kann der Kunde entsprechend seiner Wünsche Menge, Produkt, Lieferung oder Abholung festlegen und bei Bedarf die Bestellung für Wiederholungen automatisieren. Genauso können diese kundenspezifischen Einstellungen durch den Händler bei der Übergabe des Spark-Aufklebers in der Filiale bereits hinterlegt sein", umwirbt e-matters das Produkt. Auch Produkt- oder Serviceinformationen können damit hinterlegt werden. Das System erinnert an einen Button, den Otto vor wenigen Monaten vorgestellt hatte. Der Otto-Produkt-Assistent, funktioniert mit Hilfe der Near Field Communication (NFC)-Technologie.

Zitat des Tages: "Wenn stationäre Einzelhändler über das Internet an Kunden aus ihrer Region verkaufen möchten, dann appellieren sie an eine Handvoll Idealisten“, sagt Handelsexperte Professor Gerrit Heinemann gegenüber Neuhandeln. Dort werden Zweifel am Sinn des Pilotprojekts "Mönchengladbach bei eBay” formuliert.

Rocket Internet gibt Food-Lieferdienste ab:

Rocket Internet (Global Online Takeaway) und ihre Beteiligung Foodpanda trennen sich von einer Reihe von Food-Lieferdiensten in Spanien, Italien, Brasilien und Mexiko. Die Beteiligungen gehen an den britischen Lieferdienst Just Eat, der 125 Millionen Euro zahlt. Rund um den Globus hatten Online-Essenslieferdienste zuletzt nicht die Hoffnungen auf schnelles Wachstum erfüllt, das sich manch ein Investor errechnet hatte. Die Rocket-PR spricht von Komplexitätsreduzierung.


Otto Group trennt sich von Alba Moda:

Otto Group will die Tochter Alba Moda, Versender für hochwertige Mode, laut TextilWirtschaft an die Pforzheimer Klingel-Gruppe verkaufen.

Catharina Cloppenburg rückt in Unternehmensleitung auf:

Bei Peek & Cloppenburg in Düsseldorf (P&C) verantwortet Catharina Cloppenburg, 30, jüngste Tochter von Harro Uwe Cloppenburg, künftig das Marketing, meldet die TextilWirtschaft.

INTERNATIONAL

Amazon bewirbt Echo beim Super Bowl:

Amazon zeigt sich mit einem Spot beim Super Bowl und bewirbt während der TV-Übertragung des US-Sport-Highlights den Sprachsteuerungs-Lautsprecher Amazon Echo mit Hilfe von US-Schauspieler Alec Baldwin und einigen Football-Stars.

Jessica Alba bringt Onlineshop an die Börse:

US-Star Jessica Alba will ihren Onlineshop Honest Company zusammen mit Morgan Stanley und Goldman Sachs an die Börse bringen. Das 2011 gegründete Startup verkauft Babyprodukte und Kosmetik und wird mit 1,7 Milliarden Dollar bewertet.


Uber weitet Food-Lieferdienst aus:

UberEats, der Food-Lieferdienst von Uber, soll nach ersten Tests nun in zehn US-Städten eingeführt werden. Eine App dazu soll es ab März geben. Auch eine internationale Expansion scheint laut einem Bericht des WSJ denkbar. Die Rede ist von einer Liefergebühr von 5 Dollar. Ob das läuft? Da bin ich nicht sicher. Für meine durchschnittliche Bestellung wären das ein Viertel bis ein Drittel des Kaufpreises. Das schmeckt nicht. Und: Wie riecht das Auto eines Uber-Fahrer, wenn es Pizza und Burger in Serie fährt? Nach Pommes oder nach Massen von Wunderbäumen?


TRENDS & FAKTEN
Lesetipp des Tages: Wie gefährlich ist die GAFA-Ökonomie (Google, Amazon, Facebook & Apple)? Spannende Debatte bei Kassenzone.
Beliebtester Beitrag am Vortag: 100 Jahre Dada - und was das mit Startups im E-Commerce zu tun hat
Grafik des Tages:
Einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Gartner zufolge wird sich der Absatz der Uhren bis 2017 verdoppeln. Die Experten verlassen sich bei ihrer Analyse unter anderem auf Apples Image und Marketingstrategie, die bisher noch aus jedem Produkt des Unternehmens einen Lifestyle-Trend gemacht hat. Infografik: Smartwatches im Aufwärtstrend | Statista
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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