KZ-Poster bei Amazon und Wal-Mart, Bertelsmann, Buchdepot24, Lodenfrey, Burberry, Harper Collins, Birchbox, Drohnen

KZ-Poster bei Amazon und Wal-Mart, Bertelsmann, Buchdepot24, Lodenfrey, Burberry, Harper Collins, Birchbox, Drohnen

Amazon: Ein Aufschrei des Entsetzens in den USA: In den USA boten Amazon, aber auch Wal-Mart und Sears ein Poster an, auf dem das Eingangstor des Konzentrationslagers Dachau zu sehen ist - mitsamt dem berüchtigten Spruch „Arbeit macht frei“. Nach einem entrüsteten Echo von Kunden entfernten die Händler das Angebot. „Wir waren geschockt, als wir das Bild auf unserer Seite entdeckt haben. Wir entschuldigen uns.“, ließ sich beispielsweise Wal-Mart zitieren. Besonders bitter: Bei Sears zeigte der...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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Jetzt lesen: Buchdepot24 attackiert Amazon, Lodenfrey optimiert Webshop.


Abo-Commerce: Abgehakt, aber noch nicht beerdigt. Die Bertelsmann-Tochter DirectGroup Germany stellt zwar seinen Abo-Dienst Mamibox ein und wird im Zuge der Einstellung der Club- und Direktmarketinggeschäfte der DirectGroup Germany auch PinkBox, LuxuryBox und MyJewelStars schließen. Das Trio läuft aber gleichwohl weiter. Bis zur Umsetzung des Schließungsbeschlusses sei noch 18 Monate Zeit, heißt es bei Bertelsmann. Zumal die Projekte erfolgreich liefen. Daher sei man zuversichtlich, eine Weiterführung - auch außerhalb der Direct Group - hinzubekommen.

Zitat des Tages: "Kein Thema". Metro-Chef Olaf Koch zu den immer wieder aufflammenden Spekulationen, Kaufhof und Karstadt könnten fusionieren. Der Handel



Buchdepot24: Mit einer Werbekampagne auf dem Frauensender Sixx und im Umfeld des SAT.1 Frühstücksfernsehens will sich Buchdepot24 als Alternative zu Amazon präsentieren. 15-sekündigen Spots und 30-sekündigen Buchtipps sollen der Plattform die nötige Aufmerksamkeit verschaffen. Deutsche Startups

Lodenfrey: Mit Hilfe von Norisk zeigt sich der Webshop von Lodenfrey in aufgehübschtem Design. Auch die Usability wurde deutlich verbessert. So wurde der Check-Out-Prozess auf drei Schritte verkürzt, neue Auswahlmöglichkeiten beim Login (z.B. Facebook-Login) geschaffen und eine intuitive Tab-Navigation eingerichtet. Zusätzlich erhält der Kunde eine Lieferzeit-Anzeige in seinem Warenkorb. Der Weiterentwicklung des Shop-Frontends ging im Mai 2014 bereits eine Shop-Integration an die interne Warenwirtschaft mit der ERP-Software Microsoft Dynamic Navision voraus. Der Shop kommt auf einen Gesamtumsatz von 10 Millionen Euro.


Classic Trader:
Mit Classic Trader ist nun ein neuer Marktplatz am Start, auf dem Oldtimer gekauft und verkauft werden können. Die Plattform von Torsten Claus, Timo Joost und Christian Plagemann will den Nutzern umfangreiche Optionen zur Produktpräsentation bieten und Beratung vermitteln.


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Orsay: Das Modelabel Orsay kommt nun mit einem neuen Shop auf Magento-Basis daher. Den Umbau erledigte mZentrale.

Digitale Welt:

Burberry: Das Modelabel Burberry hat im vergangenen Quartal flächenbereinigt um 12 Prozent auf 465 Millionen Euro Umsatz zugelegt. Das Wachstum wurde auch vom E-Commerce angetrieben. Hier legte Burberry je nach Region teilweise zweistellig zu. Guardian

Birchbox: Beauty-Box-Anbieter Birchbox eröffnet in Manhattan ein erstes Ladengeschäft und bietet dort 2500 Produkte von 250 Marken an. Retailing Today

Google: Google stellt über seine Tochter Google Ventures 100 Millionen US-Dollar für Investitionen in europäische Start-ups bereit. Meedia

Harper Collins: Der Buchverlag Harper Collins verkauft Bücher seiner Autoren auch direkt über seine Website. Kein großes Ding. Sogar mein kleiner Verlag bietet meine Krimis "Keine feine Gesellschaft" und "Mörderische Reklame" im Direktvertrieb. Allerdings bietet Harper Collins nun auch selbst E-Books und Audiobooks per Direktvertrieb an. Ein Novum. Zudem kann Harper Collins mangels Buchpreisbindung in den USA satte Rabatte bieten. Doch wenn die FAZ glaubt, das richte sich allein gegen Amazon, vergisst sie mal eben den Rest des Buchhandels.

Amazon: Lass mal testen, bitte! Amazon bittet die Flugaufsicht in den USA, ihre Liefer-Drohnen trotz eines Bann der FAA testen zu dürfen. Die neue Drohnen-Generation soll eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern erreichen und gut zwei Kilo tragen können. Techchrunch

Flipkart: Die indische Shopping-Plattform Flipkart, quasi das Amazon Indiens, will in einer Finanzierungsrunde 500 Millionen Dollar zusammenbekommen. Als Hauptinvestor ist der russischen Investor Yuri Milner (DST Global) im Gespräch. Flipkart gilt auch als Kandidat für einen Börsengang an der Nasdaq im kommenden Jahr. ET Retail

Apple: Apple kann seine Ladengestaltung als Marke schützen lassen. Das entschied jetzt der Europäische Gerichtshof. Der Handel

Digitales Wissen:


Domains: 80 Prozent der Internet-Nutzer glauben, dass die neuen generischen Top-Level-Domains (gTLDs) – zum Beispiel ".berlin", ".shop" und ".sport" – die Wahrscheinlichkeit steigern, dass sie Web-Adressen von Unternehmen direkt in den Internet-Browser eingeben anstatt eine Suchmaschine zu nutzen. Das ist eine der Erkenntnisse im ersten Internet-2020-Report der Domain-Agentur NetNames. Für den Bericht wurden 6.000 Verbraucher und 400 Führungskräfte in vier Ländern (Deutschland, Großbritannien, Frankreich und USA) befragt.


Digitale Trends & Fakten:


Grafik des Tages: Kunden mit ein paar Psycho-Kniffen zum Kauf bewegen: 10 Ansätze dazu gibt es als Infografik.


Lesetipp des Tages: Fashion United vergleicht die Strategien von Zalando und Asos und spricht schon vom Kampf der Titanen.


Beliebtester Beitrag am Vortag: Handel von Morgen: Shoppen wie auf der Enterprise

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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