
Langsames Wachstum des ITK-Marktes
Die Boomzeiten der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft sind vorbei. Die Wachstumsraten in den Jahren 2001 und 2002 sind im Vergleich zu den Vorjahren nur noch halb so hoch.
Thomas RehmRedakteurDie Studie stellt fest, dass die Boomzeiten der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft vorbei sind. Die Wachstumsraten für das Jahr 2001 lagen bei 4,6%, für das Jahr 2002 bei 4,9%. Dies bedeutet im Vergleich zu den Vorjahren eine Halbierung der Zuwachsraten.
Im Bereich der Telekommunikations-Dienste soll laut Untersuchung eine Marktausweitung bei neuen Angeboten stattfinden. Das größte Entwicklungspotenzial liegt bei den Internet- und Online-Diensten. Bei der Festnetztelefonie zeigten die Umsätze in den vergangenen Jahren eine rückläufige Tendenz. Im Jahr 2001 kam die Erosion der Preise erstmals nach der Marktliberalisierung zum Stillstand.
Trotz des hohen Abdeckungsgrads gehört der Mobilfunk auch weiterhin zu den Wachstumstreibern der Telekommunikation. Der Handy-Boom der vorangegangenen Jahre garantiert den Betreibern der Mobilfunknetze ein solides Wachstum des Verkehrsaufkommens. Laut Prognosen wird von einem Marktzuwachs für das Jahr 2002 von 12% ausgegangen. Im Jahr 2000 waren es noch 30%.
Die Marktanalyse "Der Markt der Telekommunikation" von Focus steht als Download unter www.medialine.de/marktanalysen zur Verfügung. (ST)
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Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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