Sieg für den Tierschutz: In Zukunft dürfen in der EU keine Katzen- und Hundefelle gehandelt werden - auch keine verarbeiteten.
Bundesrat setzt EU-Recht um
Die Europäische Union (EU) brachte das Verbot auf den Weg, um auf Bedenken der Bürger zu reagieren. Sie sieht Anzeichen dafür, dass Hunde und Katzen «auf unmenschliche Art gehalten und getötet werden».
In Asien werden nach Schätzungen des Deutschen Tierschutzbundes rund zwei Millionen Hunde und Katzen pro Jahr nur wegen ihrer Felle und Häute getötet. Bis zu 500 000 Katzen- und 100 000 Hundefelle aus Asien sollen bisher pro Jahr in Deutschland gelandet sein. Offizielle Daten liegen hierzu nicht vor. Der Bundestag hatte Mitte Oktober grünes Licht für die Umsetzung des EU-Rechts gegeben.
