
Luxus hat trotz Wirtschaftskrise Konjunktur
Luxusgüter bleiben krisenresistent. Schmuck und Kosmetik verkaufen sich gut, Edelkarossen laufen allerdings schlechter. Deutschland ist weltweit der.
Björn BöerChefredakteurChampagner und Mode krisenfest
Im Segment Mode und Accessoires seien 2009 insbesondere Traditionsmarken mit großem handwerklichen Können und hervorragender Verarbeitungsqualität gewachsen. Auch Parfüm und Kosmetik habe aufgrund positiver Entwicklungen im Onlinehandel das Vorjahresniveau halten können. Gleiches gelte für den Champagnerabsatz.
Einer der Krisengewinner ist der Studie zufolge Schmuck. Anleger würden angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Zeiten in dieses Segment investieren. Bei Uhren konnten sich laut Roland Berger die Klassiker und zeitlosen Modelle behaupten: Traditionsmarken mit hohem handwerklichen Niveau seien gefragt. "Die Preissegmente bis 8.000 Euro sind stabil, während das High-End-Segment von über 50.000 Euro schwere Einbußen hinnehmen musste", heißt es.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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