
M-Commerce noch zu unsicher
Das Institut für Telematik weist auf Sicherheitsmängel hin, die dem raschen Wachstum des M-Commerce im Wege stehen. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis Viren und Würmer auch auf Handys und Palms übergreifen.
David WöllensteinRedakteurDer Trierer M-Commerce-Experte wies ferner auf Risiken durch so genannte Viren und Würmer hin. Sie verbreiteten zwar auf Handys und Palms bislang noch keinen Schrecken, es sei aber nur eine Frage der Zeit, bis sich Hacker auch auf diese Technologie konzentrieren würden. "Es sind zum Glück schon Firmen dabei, Sicherheitsprogramme zu entwickeln, um der Gefahr frühzeitig zu begegnen", so Meinel weiter.
Ein Handicap für die schnelle Entwicklung des drahtlosen elektronischen Geschäftsverkehrs ist nach Meinels Ansicht außerdem, dass "die M-Commerce-Technik zwar im Prinzip vorhanden ist, es aber noch viel zu wenig Geräte, Anwendungen und Dienste gibt". Für viele Handy-Nutzer sei die über das reine Telefonieren hinausgehende Bedienung ihres mobilen Telefons einfach immer noch zu umständlich. Meinel macht außerdem auch das Fehlen einfacher, verbreiteter und sicherer mobiler Bezahlfunktionen für die schleppende Entwicklung des M-Commerce verantwortlich. (ST)
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Institut für Telematik
Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel
Bahnhofstraße 30-32
54292 Trier
Tel. 0651-975510
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Internet: www.ti.fhg.de

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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