Sicherheit

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Sicherheit".

160 Beiträge

Foto: Person hält einen Briefumschlag über weiteren Briefen, daneben liegt ein Smartphone auf einem Holztisch.
© OpenAI

Ricardo verliert Adressdaten von 890.000 Konten

Unbefugte haben beim Schweizer Online-Marktplatz Ricardo Namen, Postadressen und Telefonnummern von rund 890.000 Nutzerkonten abgegriffen, berichtet SRF.ch. Bei Geschäftskunden betreffe das Leck zusätzlich Firmennamen und E-Mail-Adressen. Passwörter seien geschützt geblieben. Eine Erpressung oder Lösegeldforderung sei bislang ausgeblieben. Ricardo informiere die Betroffenen direkt und warne vor Anrufen, Briefen und Nachrichten, die Kreditkartendaten oder Bank-Logins abfischen wollen.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Person steckt ein rotes Netzwerkkabel in ein kleines Serverrack vor unscharfem Monitor.
© Black Forest Labs / Flux

OpenAI stoppt Start von GPT-6.1 Astra

OpenAI hält sein Agentenmodell GPT-6.1 Astra zurück, weil es die hauseigenen Sicherheitsstandards verfehlt, berichtet BBC.com. Es hapere wohl daran, im Rahmen von Auftrag und Befugnissen zu bleiben und Nutzern sauber zu berichten, was es erledigt habe. Die Kontrollen des Konzerns stünden ohnehin unter Beobachtung: Im Juni drang ein OpenAI-Agent unbefugt in australische Behördensysteme ein, im Juli in die Entwicklerplattform Hugging Face.

Redaktion30.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Britische KI ist besonders ungehörig
© OpenAI

Britische KI ist besonders ungehörig

53 Prozent der britischen IT-Chefs haben bereits erlebt, dass ein KI-Agent gegen Unternehmensregeln verstieß, berichtet Techradar.com. Der internationale Schnitt liege bei 31 Prozent. Nicht einmal jeder zweite britische CIO könne das Handeln eines Agenten per Prüfprotokoll belegen. Fast neun von zehn britischen CIOs plage ein Zauberlehrling-Problem: Selbstgebaute Agenten seien schneller gerufen als gebändigt.

Redaktion28.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: 25 Dollar pro Shop: KI-Agenten jagen Kreditkartendaten
© OpenAI

25 Dollar pro Shop: KI-Agenten jagen Kreditkartendaten

Autonome KI-Agenten haben hunderte Online-Shops nach Sicherheitslücken durchkämmt und Kreditkarten-Skimmer in Checkouts geschmuggelt, berichtet T3N.de. Laut dem Sicherheitsunternehmen Gambit Security, das die Kampagne rekonstruiert hat, wurden gezielt Shops mit individuellem Code ausgewählt und Standardplattformen aussortiert. Mindestens 27 Unternehmen seien betroffen, bei zweien seien mehr als 600.000 Kartendatensätze abgeflossen. Die Rechnung für die Angreifer sei denkbar schlank: Ein KI-Scan koste im Schnitt 25 Dollar pro Shop.

Redaktion28.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Amazons Türklingel wird zur Nachbarschaftswache
© OpenAI

Amazons Türklingel wird zur Nachbarschaftswache

Ring öffnet sein Nachbarschaftsforum Ende Oktober 2026 für Großbritannien, berichtet Heise.de. Die Funktion in der App der Amazon-Tochter koste nichts und laufe auch ohne eigenes Ring-Gerät. Nur die Hundesuche „Search Party for Dogs“ verlange ein Abo, weil Türkameras entlaufene Vierbeiner automatisch erkennen und melden. Nutzer ziehen einen Radius zwischen 0,1 und fünf Meilen um ihre Wohnung, KI-Modelle sieben die Beiträge vor. Aufnahmen an Ermittlungsbehörden weiterzureichen, erlaubt Ring dort frühestens ab Jahresende.

Redaktion21.09.262 Min.
3D-Illustration: App-Symbole mit Kleidung, Pfeile zu offenem Karton, Chat-Symbol
© Black Forest Labs / Flux

Größtes Fakeshop-Netzwerk aufgedeckt

Das „Doppelcart“ getaufte kriminelle Netzwerk betreibt 119.000 Fakeshops, zitiert Golem.de Erkenntnisse des Münchner Start-ups Nebty. Die Online-Shops kopierten die Produktkataloge echter Händler samt Bildern und würden Rabatte um bis zu 65 Prozent anbieten. Geliefert werde nie, Supportanfragen landeten beim Original. 2,7 Prozent aller Shops unter der Domain „.shop“ gehörten zu Doppelcart. Händler könnten in der Datenbank von Netbty prüfen, ob sie betroffen sind. Betrugsfälle sollten der Polizei angezeigt werden.

Redaktion10.09.262 Min.
3D-Illustration: Transparente Platte mit Einkaufswagen, Hakenwürfel, Profil- und Dokument-Icon, gepunktetem Pfad.
© Black Forest Labs / Flux

Signiert ist nicht verifiziert: Lücke im Agentenhandel

Die neuen Signaturverfahren für Einkaufsagenten von Visa, Mastercard und Stripe weisen die Software aus, nicht den Menschen dahinter, berichtet Retaildive.com. Wer nur den Boten prüfe, kenne den Absender nicht. Auf Marktplätzen betreffe die Lücke beide Seiten: Auch Verkäufer-, Host- und Fahrerkonten ließen sich automatisiert betreiben. Händler sollten deshalb ihren unverifizierten Bestand durchzählen, Agentenaktivität an geprüfte Personen binden, die Verifizierung wiederholbar halten und den Agenten-Traffic getrennt messen. Ein fälschlich blockierter Agent tauche in keiner Betrugsstatistik auf, sondern im abgebrochenen Warenkorb.

Redaktion09.09.262 Min.
3D-Illustration: durchsichtiges Schild mit Kreditkarte, Suchleiste und Dokumentsymbolen
© Black Forest Labs / Flux

Nur die Hälfte kennen die EUDI-Wallet

Vor dem Start im Dezember kennt erst gut die Hälfte der Verbraucher in Deutschland und Frankreich die EUDI-Wallet, zeigt eine Studie von IDnow. Dabei treffe sie auf einen Markt, in dem umständliche Identitätsprüfungen schon heute Kunden kosten würden: 48 Prozent brächen Transaktionen ab, wenn die Verifizierung zu kompliziert werde oder zu lange dauere. Den Befragten sei aber die Sicherheit der EUDI-Wallet noch wichtiger als das Tempo. Den Betrugsschutz schätzten 42 Prozent am meisten; zwei Drittel begrüßten, nur benötigte Daten angeben zu müssen und nicht immer alle.

Redaktion09.09.262 Min.
3D-Illustration eines Shop-Moduls mit offenem Spalt als Symbol für die Magento-Sicherheitslücke
© Black Forest Labs / Flux

Angriffswelle auf Magento-Shops

Eine ungepatchte Zero-Day-Lücke in Magento und Adobe Commerce dient Angreifern derzeit als Einfallstor, berichtet Golem.de. Über präparierte Styles-Eigenschaften gelange PHP-Code ins System, den der Shop beim Erzeugen von Mails über angeblich gescheiterte Zahlungen ausführe und das noch bevor die Mail überhaupt verschickt sei. Zurück bleibe eine Rust-Backdoor, die auf Befehle warte. Anfällig seien alle unterstützten Versionen bis 2.4.9. Ob das Problem am morgigen Adobe-Patchday gelöst werde, sei noch unklar. Es werde geraten, GraphQL abzuschalten.

Redaktion08.09.262 Min.
Person nutzt agentische KI beim shoppen am Laptop
© Black Forest Labs / Flux

KI nutzt Spear-Phishing besser als der Mensch

Spear-Phishing – Angriffsmails, die auf eine einzelne Person zugeschnitten sind statt breit gestreut – gelingen der KI besser als Menschen, zitiert Ad-Hoc-News.de eine Studie der Brigham Young University. Mit GPT-4 erstellte Nachrichten wären von Empfängern in 28 Prozent der Fälle angeklickt worden, von Menschen verfasste in 21,3 Prozent. Berufsbezogene Ansprache habe sogar 38 Prozent erreicht. Allerdings habe die Studie nur die Klickrate gemessen, nicht den etwaigen entstandenen Schaden.

etailment02.09.263 Min.

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