Comscore legt Zahlenpaket zum E-Commerce vor

Comscore legt Zahlenpaket zum E-Commerce vor

In kleinen Ländern ist Zalando ganz groß. In der Schweiz und in Belgien schafft es der Onlinehändler jeweils auf Platz 4 der Top-Retail-Sites. Das ist nur ein überraschender Befund der Studie “2013 Europe Digital Future in Focus” von Comscore. In Deutschland hält sich dagegen die Otto Group im Dezember mit einem Wachstum von 20 Prozent wacker auf Platz 2 der Retailer hinter Amazon. Eine andere Top-Marke musste dagegen Federn lassen.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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In Deutschland hält sich dagegen die Otto Group im Dezember mit einem Wachstum von 20 Prozent wacker auf Platz 2 der Retailer hinter Amazon.  Eine andere Top-Marke musste dagegen Federn lassen.

Top-Retail Sites in Deutschland

Die Top-Retail Sites in Deutschland waren im Dezember laut Comscore Amazon mit 35,2 Mio Unique Visitors (plus 8 Prozent), eBay mit 33,6 Mio (plus 11 %), Otto Group mit 15,3 Mio Unique Visitors (plus 20 Prozent), idealo mit 9 Mio (plus 31 %). Apple auf Platz 4 mit 8 Mio verlor dagegen 6 Prozent. Die eBay Shops rankt Comscore zudem mit 6,6 Mio Unique Visitors, plus 15 %.

Europaweit liegt die Otto Group mit rund  33 Mio auf Platz 3 hinter Amazon mit 123 Mio Unique Visitors, eBay schafft 117 Mio, Ikea beispielsweise 18,9 Mio und Rakuten 17 Mio.

Mobile Shopping

Und Mobile Commerce? Das Thema schafft es laut Comscore nicht einmal unter die Top-Ten-Aktivitäten mit dem Smartphone.

Vor allem die Deutschen, die immerhin rund 24 Stunden im Monat online sind (Großbritannien 37 Stunden) sind Smartphones gegenüber noch etwas reserviert. Die Marktdurchdringung der Smartphones ist in Deutschland mit 51 % unter dem EU5-Durchschnitt von 57 % und liegt deutlich hinter Großbritannien mit 64 %. Dort kommt mittlerweile rund ein Drittel aller Pageviews über mobile Endgeräte. Hierzulande sind es gerade mal knapp 10 %. 

Das wird sich ändern. 75 Prozent aller mobilen Endgeräte, die im Dezember in den EU5 eingekauft wurden, waren Smartphones.

Wenn es ums mobile Shopping geht, dann wird das mobile Gerät in Europa vor allem genutzt,  um den Laden zu finden, Produkte zu vergleichen und Produktinformationen einzuholen.

Im Laden selbst dient das Smartphone dann vor allem dazu, Fotos des Produkts zu machen und Freunde über einen Artikel zu informieren. 

14,1 Prozent shoppen mobil

Und was wird gekauft? Mobil vor allem Mode (37 %) Bücher (28 %) und Elektronik (27 Prozent).

Für die  EU5 (Frankreich, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Italien) liegt der Durchschnittwert der mobilen Einkäufe bei 14,1 Prozent. 

Interessant ist übrigens auch das Suchverhalten der Europäer. Vornweg, ganz klar, Google mit 338 Mio Unique Searches, gefolgt von Facebook (89 Mio), dicht gefolgt aber von eBay (88 Mio) und Amazon (74 Mio). Deutlich dahinter Bing und Co.

Das rund 90seitige Whitepaper kann nach einer Registrierung kostenlos heruntergeladen werden. 

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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