Mobile Shopping: Die App spielt nur die zweite Geige

Mobile Shopping: Die App spielt nur die zweite Geige

Online-Händler, die noch über die Investition in eine Shopping-App rätseln, sollten das vielleicht weiter tun. Bei Kunden kommt die mobile Website deutlich besser an. Selbst bei Händlern, die eine App anbieten, sorgt die mobile Website für deutlich mehr Zugriffe. Eine Analyse von Nielsen zur Smartphone-Nutzung der Shopper in den USA während der Weihnachtsfeiertage zeigt nun, dass die Website auf dem Smartphone deutlich populärer ist als die App.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Nielsen untersuchte die Daten von 5.000 Smartphone-Nutzern in den USA für die Top-Retailer Amazon, Best Buy, eBay, Target und Walmart mit Blick auf die Shopping-App und die mobile Webseite. Die Websites erzielten dabei im Dezember eine Reichweite von 54 Prozent, Apps lagen bei 28 Prozent.

Gänzlich sollte man die App indes nicht abschreiben. So verbringen Kunden mehr Zeit mit der App als mit der mobilen Webseite. Das lässt sich in Umsätze verwandeln. Auch neigen Männer eher zur Nutzung der App als Frauen. Die Frage nach dem Sinn einer App, sollte also immer mit Blick auf die Zielgruppe, Verwendungsszenarien und die gesamte Customer Journey beantwortet werden.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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