PwC entlarvt 10 Mythen im Multichannel

PwC entlarvt 10 Mythen im Multichannel

17 Prozent der Onliner kaufen nichts im Netz. Sie bleiben im Laden. Das sagt das Beratungsunternehmens PwC in einer Studie über die Mythen rund um Multichannel. In der weltweiten Umfrage mit 11.000 Teilnehmern rücken sie auch Mobil in ein anderes Licht. Der Desktop bleibe noch die Nummer Eins im Online-Shopping. Nur 28 Prozent nutzen Tablets. Und mindestens jeder Dritte Befragte kauft am ehesten direkt beim Markenanbieter und nicht beim Händler. 10 Mythen hat PwC entdeckt und die Berater damp...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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In der weltweiten Umfrage mit 11.000 Teilnehmern rücken sie auch Mobil in ein anderes Licht. Der Desktop bleibe noch die Nummer Eins im Online-Shopping. Nur 28 Prozent nutzen Tablets. Und mindestens jeder Dritte Befragte kauft am ehesten direkt beim Markenanbieter und nicht beim Händler.

10 Mythen hat PwC entdeckt und die Berater dampfen zumindest durch die globale Brille manche Erwartung ein.

Mythos 1: Social Media wird ein unverzichtbarer Verkaufskanal

Hat so aber auch niemand behauptet. Aber auch PwC erkennt, dass Facebook und Co die Shoppinglust verbessern.

Mythos 2: Stores werden zu Showrooms

PwC sieht eher, dass sich die Kunden online informieren, dann aber lieber im Laden kaufen.

Mythos 3: Tablets überrunden den PC als Einkaufsstation
Ja, sagt PwC, noch ist der PC erste Wahl. Das bleibt auch noch eine ganze Zeit so. Aber Tablets und Smartphones gewinnen an Relevanz im Kaufprozess.

Mythos 4: Kunden werden globaler
Kunden kaufen auch immer öfter über Grenzen hinweg. Aber lokale Unterschiede im Kundenverhalten bleiben.

Mythos 5: China liefert das Zukunftsmodell für den Onlinehandel
Siehe 4. China ist anders.

Mythos 6: Heimische Einzelhändler haben immer einen Heimvorteil gegenüber globalen Playern
Quatsch sagt PwC. Globale Händler sind in Rankings der beliebtesten Multichannel-Händler auf dem Vormarsch.

Mythos 7: Globale Pure Player haben immer Kostenvorteile gegenüber inländischen Pure Playern.
Inländische Pure Player können ihre Kostenvorteile bewahren.

Mythos 8: Händler haben gegen über Marken eine bessere Position, weil sie näher am Kunden sind
Stimmt nicht, sagen die Berater. Verbraucher kaufen immer öfter direkt beim Hersteller, fragen nicht mehr nach dem Kanal.

Mythos 9: Online kannibalisiert Umsätze in anderen Kanälen
Im Gegenteil. Kunden geben mehr Geld bei ihrem Lieblings-Multichanneler aus.

Mythos 10: Der niedrige Preis zählt bei der Wahl des Händlers
Qualität und innovative Marken zählen auch.

Hier gibt es die Ergebnisse als pdf.

Spannend in diesem Zusammenhang ist auch eine deutsche Multichannel -Studie, in der PwC unter anderem die Einkaufskanäle nach Warengruppen aufgeschlüsselt hat:

#BL+3198# Grafik: PwC
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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