
Studie: Was Online-Kunden lieber im Web kaufen - und was noch nicht
Jeder dritte Deutsche (35,1 Prozent) zieht beim Kauf bestimmter Produkten oder Produktgruppen den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel vor. Das gilt, wenig verwunderlich, insbesondere für Technik und Co. Aber auch andere Bereiche holen langsam auf, sagt einen Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) und der Creditreform Boniversum.
Das gilt, wenig verwunderlich, insbesondere für Technik und Co. Aber auch andere Bereiche holen langsam auf, sagt einen Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) und der Creditreform Boniversum.
Der Kaufanteil im Online- und Versandhandel bei Unterhaltungselektronik, Medien, Bild- und Tonträgern, aber auch Telekommunikation, Handy und Computer reicht inzwischen knapp an die 60-Prozent-Marke heran (59,5 Prozent). Das Ergebnis der Online-Befragung "Einkaufspräferenzen im Online- und Versandhandel sowie im klassischen Einzelhandel“ ist dabei repräsentativ für Personen zwischen 18 und 69 Jahren.
Möbel, von Oliver Samwer in seiner "Blitzkrieg"-Mail einst zum kommenden Boomsegment erklärt, lassen die Kunden aber noch eher links liegen. Möbel, Dekorationsartikeln der DIY-Bereich werden von knapp 15 Prozent der Verbraucher im interaktiven Handel eingekauft. Allerdings sei auch hier ein deutliches Wachstum zu beobachten, so die Studie.
Zum Vergleich: Spielwaren, Bekleidung und Medikamente erreichten schon 2011 einen Anteil von weit über 30 Prozent im Interaktiven Handel.
Die Untersuchung bestätigt, dass der Anteil der männlichen und weiblichen Käufer, die bevorzugt im Online- und Versandhandel kaufen, fast ausgeglichen ist. Der Anteil der Männer liegt 2012 bei 36,7 Prozent. Der Anteil der Frauen liegt bei 33,4 Prozent.
Der interaktive Handel erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Studenten und Schülern (36,1 Prozent), Personen die keinen Beruf ausüben wie Rentner (32,3 Prozent) oder Hausfrauen/-Männer (40,3 Prozent).
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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