
Warum der langweilige Werbe-Spot von Otto doch "Klick" machen kann
Ich muss doch noch mal ein paar Zeilen zum ersten neuen Werbefilm von Otto, Teil der Neukundenoffensive, schreiben. Der uninspirierte Opener hat auf Youtube zumindest einen lichten Moment. Doch dazu gleich. Erst muss ich noch #Fail rufen: Denn richtig zeigen kann ich ihn hier nämlich immer noch nicht. Trotz Youtube entdecke ich keine Möglichkeit, ihn hier einzubetten. Das mag etwas mit der Technik und der Vertriebsdenke des Spots bei Youtube zu tun haben. Ich komme gleich dazu. Ein wenig Gedu...
Erst muss ich noch #Fail rufen: Denn richtig zeigen kann ich ihn hier nämlich immer noch nicht. Trotz Youtube entdecke ich keine Möglichkeit, ihn hier einzubetten. Das mag etwas mit der Technik und der Vertriebsdenke des Spots bei Youtube zu tun haben. Ich komme gleich dazu. Ein wenig Geduld noch.
Sie müssen sich den Spot dafür auch noch nicht mal ansehen. Stellen sie sich einfach einen beliebigen Werbespot für eine Biermarke oder eine Chipsmarke vor, bei der wechselnde fröhliche Menschen durchs Bild turnen. Für die Werber: Ein abgefilmtes Moodboard. Sogar die bei Werbefilmern so beliebte Dachterassse (Freiheit! Moderne Urbanität!) darf nicht fehlen. Nur dass die jungen Leute in diesem Film wechselnde Produkte in der Hand halten. (Aufgabe aus dem Briefing: Der Spot sollte eine junge Zielgruppe zeigen und die Sortimentsvielfalt von Otto vermitteln).
Und damit kommen wir zum interessanten Aspekt des Films und dem Grund, warum massiv Produkte auftauchen. Unter dem Spot werden im Youtube-Kanal vom Otto Thumbnails der jeweiligen Szenen angezeigt. Ein Klick darauf führt an die entspechende Stelle im Spot und aktiviert im Spot zugleich interaktive Klickflächen, die zu den jeweils gezeigten Produkten im Store verlinkt sind.
Das ist gut. Noch besser wäre es, die Klickflächen wären direkt in den Ablauf des Spots integriert und mit einem Mouseover erkennbar. Gibt es das? Geht das? Kann das vielleicht jemand mal programmieren?
Dann könnte man den Spot vielleicht auch wieder hier einbinden und die Vertriebsmechanik ginge dabei trotzdem nicht verloren.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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