
Weihnachtsgeschäft: Womit der E-Commerce die Kunden lockt
Dass der E-Commerce immer noch ein paar Gänge höher schalten kann, beweist er einmal mehr im Weihnachtsgeschäft. Alle Register werden gezogen: Über die Hälfte der vom BVH befragten Mitgliedsunternehmen bieten Printprodukte wie Sonderkataloge oder Magazin, an die 40 Prozent setzen auf Rabatte. Knapp ein Drittel schwört auf Gewinnspiele, über ein Viertel hat Gutscheine im Angebot. 38 Prozent finden auch die Versandoption an eine Wunschadresse wichtig. 18,4 Prozent legen noch härtere Bandagen an...
Wie flexibel sich die E-Commerce-Anbieter in puncto Lieferfristen aufstellen, zeigt eine Umfrage von BITKOM und Guenstiger.de unter 109 Onlinehändlern. 40 Prozent versprechen eine Lieferung bis Weihnachten, wenn der Kunde bis zum 20. Dezember bestellt. Bei 23 Prozent gilt die Garantie sogar noch für Bestellungen bis zum 21. Dezember (und am 22. und 23.12. liegt noch ein Wochenende). Insgesamt legt etwa die Hälfte ein Endbestelldatum fest, jeder Vierte bietet die Möglichkeit der Expresslieferung. Um darüber hinaus gut gerüstet zu sein, haben 68 Prozent der Internethändler ihre Lagerbestände aufgestockt, 17 Prozent zusätzliches Personal eingestellt und 12 Prozent ihre Serverkapazitäten ausgeweitet.
Die Stimmung unter den Onlinehändlern ist laut BVH-Umfrage sehr gut: "Im Vergleich zum Vorjahr erwarten unsere Mitglieder ein noch erfolgreicheres Weihnachtsgeschäft", resümiert Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des BVH. Bei 48,5 Prozent ist die Erwartungshaltung "gut", bei 18,2 Prozent sogar "sehr gut". Wie wichtig das ist, zeigt ein Blick auf die Rolle, die das Weihnachtsgeschäft spielt: Gut 10 Prozent der Unternehmen erzielen in dieser Zeit über 30 Prozent ihres Jahresumsatzes, bei 42 Prozent liegt der Anteil zwischen 21 und 30 Prozent.
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Redakteur
Klaus Janke ist freier Autor und Journalist mit dem Schwerpunkt Marketing und Medien. Daneben betreut er Corporate-Publishing-Projekte. Von 2000 bis 2008 arbeitete er für HORIZONT, zunächst als Ressortleiter Internet, dann als Ressortleiter Marketing. Davor war er unter anderem für die „WAZ“, für „Prinz“, seine eigene PR-Agentur und als Chefredakteur für das „Journal Frankfurt“ aktiv. Klaus Janke lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und bloggt unregelmäßig auch hier: www.jankesbuntewelt.com.
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