Onlineshops oder Supermärkte sind für viele Konsumenten derzeit nicht attraktiv, wenn es um Medikamente geht, hat eine Umfrage der Fachzeitung Horizont ergeben.
Als "gar nicht attraktiv" beurteilten die Patienten dagegen Kataloge (62,4 Prozent), Supermärkte (56,3 Prozent) und Internet (55,5 Prozent).
Arztempfehlung am wichtigsten
In ihrer Einkaufsentscheidung lassen sich die Konsumenten vor allem durch die Empfehlung des Arztes beeinflussen, meldet Horizont: Für sechs von zehn Kunden sei der medizinische Ratschlag primär ausschlaggebend, um ein bestimmtes Medikament zu kaufen.
Im Vergleich zu anderen Altersgruppen legten vor allem 30- bis 49-Jährige Wert auf eine umfassende Beratung. Dagegen ist für die über 50-Jährigen besonders der Preis der Produkte entscheidend.
Die junge Zielgruppe zwischen 14 bis 29 Jahren verlässt sich zwar eher auf die Erfahrungen anderer Käufer, ist aber auch besonders empfänglich für Werbung und die Marke des Herstellers.
