
Metro will Arbeitsplätze ins Ausland verlagern
Der Handelskonzern Metro plant, seine Buchhaltungsprozesse zu "harmonisieren". Deswegen könnten bald Arbeiten in Indien statt in Kamen erledigt werden. Der Betriebsrat befürchtet den Verlust von mehreren hundert Jobs.
Thomas RehmRedakteurDer "Wirtschaftswoche" zufolge könnte das Unternehmen Aufgaben wie die Rechnungsprüfung für einzelne Vertriebslinien statt wie bisher an den nordrhein-westfälischen Standorten in Kamen, Düsseldorf, Mönchengladbach und im rheinland-pfälzischen Alzey künftig in Indien und Polen konzentrieren.
Nach Angaben der Zeitschrift will Metro mit "Cora" zwischen bis zu 39 Millionen Euro pro Jahr sparen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
Alle Beiträge