
Der IT-Knick zwingt Händler zur Make-or-buy-Frage
Die Nachfrage nach IT-Experten sinkt. Händler sollten jetzt nicht pauschal sparen, sondern entscheiden: Kundennahes Know-how ins Haus, austauschbare Umsetzung raus.
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Die Nachfrage nach IT-Experten sinkt. Händler sollten jetzt nicht pauschal sparen, sondern entscheiden: Kundennahes Know-how ins Haus, austauschbare Umsetzung raus.

Der Handelskonzern Metro plant, seine Buchhaltungsprozesse zu "harmonisieren". Deswegen könnten bald Arbeiten in Indien statt in Kamen erledigt werden. Der Betriebsrat befürchtet den Verlust von mehreren hundert Jobs.

Bis Ende 2009 planen die Kommunen in Deutschland, Verwaltungsdienstleistungen für Unternehmen aus dem Ausland elektronisch anbieten zu können. Das fordert die neue Dienstleistungsrichtlinie der Europäischen Union. An der Umsetzung hapert es jedoch.

Die Sorin-Gruppe, europäischer Hersteller kardiovaskulärer Geräte und Weltmarktführer in der Medizintechnologie für Herzchirurgie, hat den Abschluss einer Reihe von Vereinbarungen bekannt gegeben, die das IT-Outsourcing an externe Dienstleister auf eine neue Grundlage stellen.

Die Zahl der großen Deals in Sachen IT- und Business Process Outsourcing (BPO) ist im abgelaufenen ersten Halbjahr 2005 weltweit um 17 Prozent geschrumpft. Die europäischen Outsourcing-Riesen Siemens und Co. verzeichneten dagegen sprudelnde Zuwächse und rückten den international führenden US-Konzernen näher auf die Fersen.

Der Großteil der deutschen Unternehmen setzt beim Outsourcing von IT-Dienstleistungen auf Anbieter aus dem eigenen Land. Nur ein Bruchteil der Firmen nutzt die Möglichkeit, IT-Dienstleistungen in Billiglohnländer wie Osteuropa oder Indien zu verlagern, hat eine repräsentative Befragung des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter 4.400 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes ergeben, die heute, Montag, vorgestellt wurde.

Pakistan will ähnlich wie Erzfeind Indien in Zukunft stärker am Outsourcing-Boom mitverdienen und hat Maßnahmen angekündigt, um milliardenschwere IT-Investitionen ins Land zu holen.

Seit Januar 2003 lässt die ESPRiT Consulting AG ihre gesamte IT-Infrastruktur vom Münchner Dienstleister Beck et al. Services betreuen. Schon nach einem Jahr sanken die gesamten IT-Kosten um 5 Prozent, die IT-Ausgaben pro Mitarbeiter sogar um 19 Prozent.

Die eigentlich totgesagten Outsourcing-Megadeals, mit Auftragswerten von mehr als einer Mrd. Dollar, sind aus der Versenkung aufgetaucht und werden in diesem Jahr das Gesamtvolumen des Vorjahres übertreffen.

Die Fiducia IT AG hat T Systems mit der Modernisierung und dem Betrieb der Netzinfrastruktur sowie aller Telekommunikationsdienstleistungen beauftragt. Und die europäische Organisation für Flugsicherheit, Eurocontrol, hat Teile ihrer IT an Getronics und Siemens Business Services ausgelagert.

hat einen milliardenschweren IT-Outsourcing-Vertrag mit dem Industriekonzern Dow Chemical geschlossen und folgt damit Konkurrent EDS, der nach Millionenverlusten aufgibt.