Metropolen ziehen Modekäufer an

Metropolen ziehen Modekäufer an

2 Min.Aktualisiert am
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Die Hälfte des Fachhandelsumsatzes mit Bekleidung wird in den fünfzig größten deutschen Städten erzielt, zeigt eine neue Studie.

Insgesamt entfallen auf die drei einwohnerstärksten Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg mit rund 24, 17 und 13 Prozent am deutschen Gesamtumsatz die größten Umsatzanteile des Textilhandels.

Viele Einwohner = viel Textilumsatz

Auch im Städtevergleich geht die Rechnung "Viele Einwohner gleich viel Textilumsatz" oft, aber nicht immer auf: Vielerorts erzielen einwohnerschwächere Standorte höhere Umsätze als einwohnermäßig überlegene Metropolen.

So liegt etwa Mannheim mit knapp 310.000 Einwohnern in der Textil-Umsatzbilanz vor Städten wie Essen, Leipzig und Dresden, die alle mehr als 500.000 Einwohner zählen.

Dies ist darauf zurückzuführen, dass Metropolen eine unterschiedlich hohe Attraktivität auf die Kaufkraft aus dem Umland haben. GfK-Einzelhandelsexperte Olaf Petersen: „Die sogenannte Zentralität ist ein weiterer wichtiger Schlüssel zur Bewertung von Textilhandel-Standorten. Daneben entscheiden viele spezifische Kriterien mit, wie gut ein einzelner Standort läuft."

Damenbekleidung weit vorn

Laut GfK bleibt der Umsatz mit Damenbekleidung (62 Prozent des gesamtdeutschen Textilumsatzes) mehr als doppelt so hoch wie der für Männerbekleidung. Der Umsatz mit Kinderbekleidung macht nur ein Zehntel des Gesamtumsatzes mit Textilien aus.

Berlin führt die Liste der Kreise mit dem höchsten Umsatz an Damenbekleidung, gefolgt von München, Hamburg und Köln.

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