
Microsoft kauft Unix-Rechte von SCO
Microsoft erwirbt eine Lizenz für die Unix-Patente sowie den Source-Code von SCO (www.sco.com). Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, sieht der Softwarekonzern die Lizenz als eine wichtige Voraussetzung, um die Kompatibilität seiner Produkte mit dem Unix-Betriebssystem sicherzustellen ohne Patente von SCO zu verletzen.
David WöllensteinRedakteurSCO befindet sich zurzeit in einem heftigen Patentstreit mit IBM. Das Softwareunternehmen wirft Big Blue vor, geschützte Unix-Technologie von SCO an die Linux-Gemeinde weiter gegeben zu haben und fordert eine Mrd. Dollar Schadenersatz. SCO hatte erst in der vergangenen Woche den Vertrieb seiner Linux-Distribution eingestellt und wollte sich ausschließlich auf seine Unix-Strategie konzentrieren.
Unix wurde vor rund 30 Jahren in den Entwicklungslabors von AT&T entwickelt. SCO hat die Unix-Rechte im Jahr 1995 erworben. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 vom Linux-Distributor Caldera geschluckt. Zwei Jahre später benannte sich Caldera in SCO Group um. SCO Group erzielt den größten Teil ihrer Umsätze damit, Unix-Anwendungen für Intel-Systeme zu entwickeln. (KC)
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Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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