
Mit dieser Werbung punkten Webshops beim Kunden
Pop-ups nerven. Sonst können sie fast nichts. Gerade einmal 4 Prozent der Internetnutzer sagen, dass Sie schon einmal von einem aufspringenden Fenster zu einem Kauf oder einer Bestellung angeregt wurden. Hoch im Kurs stehen dagegen Produktempfehlungen anderer Kunden eines Online-Shops und Rabattgutscheine, natürlich.
Laut einer Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM Demnach wurde jeder vierte Internetnutzer (23 Prozent) durch Produktempfehlungen anderer Kunden im Web-Shop zu einem Kauf angeregt.
Wie gut Munpropaganda wirkt, zeigt auch eine andere Zahl: 19 Prozent shoppen nach Empfehlungen von Freunden in sozialen Netzwerken. Immerhin aber 23 Prozent lassen sich mit Coupons gewinnen. Etwas mehr als jeder Zehnte reagiert auch auf Email-Werbung und Kleinanzeigen am Rand einer Seite. Insgesamt wurden mindestens 56 Prozent der Internetnutzer schon durch Online-Werbung zu einem Kauf oder einer Bestellung angeregt. Am stärksten sprechen jüngere Onliner von 14 bis 29 Jahre auf Werbung an – zwei Drittel (67 Prozent) gingen auf entsprechende Angebote ein. Die größte Zurückhaltung zeigen ältere Nutzer ab 65 Jahren. Unter ihnen ließ sich nur jeder Vierte (27 Prozent) von Online-Werbung überzeugen.
Für Online-Werbung via soziale Netzwerke gilt aber auch - nicht jeder Tag ist ein guter Tag. Eine Erfahrung, die an anderer Stelle auch schon Email-Marketer gemacht haben. So sagen US-Studien, der vielversprechendste Tag für Online-Händler sei der Mittwoch.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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