Sind Kundenbewertungen nicht längst ein alter Hut, haben deutlich an Reputation und Glaubwürdigkeit verloren? Wirken Fotos der (glücklichen) Nutzer mit ihren Produkten nicht weitaus authentischer? Solcherlei Bildwerke kann man bei Amazon schon lange sehen. Wenn auch selten die von Amazon erhofften Fotos, auf denen ein Kunde mit einem Schlauchboot über den Atlantik rudert.Nutzerbildern haftet nicht nur dort oft etwas steriles an Wie viel schöner wäre es, lebensnahe Fotos der Nutzer mit ihrem n...
So nutzt Boticca, ein Webshop der ehemaligen eBay-Managerin Avid Larizadeh, das Tool Olapic. Damit kann Boticca die Bilder vom Netzwerk Instagram in die eigene Website integrieren, sofern sie mit dem Hashtag #boticca gekennzeichnet wurden. Auf diesen Bildern zeigt Boticca eine Auswahl von Kunden, die sich selbst mit Boticca-Produkten abbilden und somit zu Markenbotschaftern werden. Der Bilder-Feed lässt sich sogar auf einzelnen Produktseiten einbinden. Fotos werden so zu einem visuellen Statement der Kunden. Aussagekräftiger als jedes Empfehlungssternchen.
Man kann die Teilnahme durch Wettbewerbe anstacheln. Glaubwürdiger aber ist es, wenn die Nutzer aus Lust an der Marke zur App greifen. Sinnvoll ist es zudem, die Bilder zu kuratieren.
Olapic ist nur eine Option, Nutzern der Shop-Software Shopify beispielsweise bietet sich eine App namens "Instagration", mit der sich Instagram in den Shop integrieren und moderieren lässt. Auch für Magento gibt es passende Erweiterungen, die teilweise auch eine Moderation der Bilder erlauben.
Vorsicht aber: Vor der automatisierten werblichen Verwendung eines Bildes sollten Händler hierzulande einen Juristen um Rat fragen. Ein Hashtag allein ist schließlich noch keine Einverständniserklärung.
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