Von den größeren mittelständischen Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern haben bereits mehr als 30% mit E-Business-Projekten begonnen. Sie nutzen das Internet beispielsweise, um ihre Kunden und Lieferanten enger an sich zu binden. Kleinere Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern haben dagegen ganz andere Prioritäten: Dort zählt vor allem die Steigerung des Umsatzes.
Dabei handelt es sich häufig um Shop-Systeme, über die kleine Versandhäuser und Einzelhandelsunternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet anbieten. Auffallend bei den Projekten, die derzeit durchgeführt werden, ist der hohe Anteil von Customer Relationship Management (26%) vor E-Procurement (24%) und den verschiedenen Portalen (20%).
Die Untersuchung zeigt, dass E-Business als eine Aufgabe für das Top-Management angesehen wird und nicht als Technik-Disziplin der IT-Abteilungen. Trotzdem sei es sehr wichtig, dass die IT-Abteilung und die anderen betroffenen Abteilungen voneinander lernen und über den Tellerrand ihrer Aufgaben hinausblicken: "IT ist zwar nicht Core-Business", sagt Harry Lammich, CIO der Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland, "auf jeden Fall aber Core-Kompetenz". (ST)

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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