Mittelstand: Keine Angst vor E-Business

Mittelstand: Keine Angst vor E-Business

2 Min.Aktualisiert am
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Wettbewerbsvorteile und Umsatzsteigerung sind die wichtigsten Motive, warum die eher als konservativ geltenden Mittelständler zu der innovativen Technologie greifen.

Von den größeren mittelständischen Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern haben bereits mehr als 30% mit E-Business-Projekten begonnen. Sie nutzen das Internet beispielsweise, um ihre Kunden und Lieferanten enger an sich zu binden. Kleinere Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern haben dagegen ganz andere Prioritäten: Dort zählt vor allem die Steigerung des Umsatzes.

Dabei handelt es sich häufig um Shop-Systeme, über die kleine Versandhäuser und Einzelhandelsunternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet anbieten. Auffallend bei den Projekten, die derzeit durchgeführt werden, ist der hohe Anteil von Customer Relationship Management (26%) vor E-Procurement (24%) und den verschiedenen Portalen (20%).

Die Untersuchung zeigt, dass E-Business als eine Aufgabe für das Top-Management angesehen wird und nicht als Technik-Disziplin der IT-Abteilungen. Trotzdem sei es sehr wichtig, dass die IT-Abteilung und die anderen betroffenen Abteilungen voneinander lernen und über den Tellerrand ihrer Aufgaben hinausblicken: "IT ist zwar nicht Core-Business", sagt Harry Lammich, CIO der Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland, "auf jeden Fall aber Core-Kompetenz". (ST)

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