Mobile Commerce-Studie: Die griffbereite Einkaufstüte wird Alltag

Mobile Commerce-Studie: Die griffbereite Einkaufstüte wird Alltag

2 Min.Aktualisiert am
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Douglas MacArthur ist der meistdekorierte Soldat in der Geschichte der US-Streitkräfte. Der Mann hat der Nachwelt auch einige interessante Überlegungen hinterlassen, wie man Schlachten gewinnt. Quasi eine amerikanisierte Variante von der "Kunst des Krieges" von Sunzi. "The history of the failure of war can almost be summed up in two words: too late", lautet so ein Satz. Er könnte eine Studie von Google und der Otto Group einleiten, die belegt, wie weit sich Mobile schon in unserem Alltag eing...

Die gemeinsam mit Google erstellte Mobile-Studie, die in Kürze veröffentlicht wird, zeigt, welche Rolle Mobile im Alltag bereits eingenommen hat. In Deutschland besitzt 2014 jeder Zweite ein Smartphone. 26 Prozent mehr als 2013. Bereits jeder fünfte Bundesbürger hat 2014 ein Tablet. Ein Plus von 38 Prozent.

Andere Studien-Zahlen von Google zeigen, dass 67 Prozent der Smartphone-Nutzer ohne Handy gar nicht mehr aus dem Haus gehen (jedenfalls nicht freiwillig). Beinahe jeder nutzt es zuhause, 72 Prozent auch im Geschäft.

Eine Untersuchung von Google zur Mobile Purchase Journey belegt zudem, dass 53 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer auch mit dem Handy shoppen. 95 Prozent tun das rund um Fashion und Lifestyle, 80 Prozent bei Consumer Electronics. Dabei wird das Smartphone vor allem abends vor dem TV zur Produktinformation und zum Kauf genutzt.
Wichtig zu wissen: Dabei ist der Kunde selten direkt im Kaufrausch, sucht eher Infos und Inspiration. Dem sollte die Gestaltung des mobilen Shops Rechnung tragen.

Doch gerade auf mobilen Websites hapert es da noch. Etwas mehr als jeder Zweite beklagt, dass er auf mobilen Websites nicht genügend Informationen findet. Das sagen Studienergebnisse von ExactTarget aus den USA. Dabei lassen sich gerade diese Nutzer gut aktivieren. 84 Prozent der Konsumenten, die sich in den letzten 6 Monaten für E-Mails einer Marke angemeldet haben, haben basierend auf diesen Mails bereits Käufe getätigt. Beinahe die Hälfte davon nutzte für den Einkauf ein Mobilgerät. Kein Wunder: 91 Prozent der Anwender rufen mit dem Smartphone mindestens einmal täglich ihre E-Mails ab.

Gut zu wissen für stationäre Händler: 73 Prozent der Befragten halten das Freigeben der Standortdaten für ziemlich oder sehr nützlich. Natürlich müssen die Händler dann auch etwas bieten. Aber um das zu wissen, muss man ja kein Sterne-General sein.
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