
Mobile Commerce: Wer die Prozesse beherrscht, macht mehr Umsatz
Viele Kanäle, viele Sorgen: Unternehmen sehen den Handel über mobile Endgeräte als größte Herausforderung. Vor allem macht ihnen Probleme, den Kunden auf jedem Kanal gleich gut zu bedienen, so eine Studie.
Dieser Anspruch mag ein Grund dafür sein, warum nur 30 Prozent der deutschen Einzelhändler mit einer Onlinepräsenz das E-Commerce als einen ihrer wichtigsten Wachstumsbereiche nennen - 43 Prozent sind es in Europa. Andererseits sind die deutschen Befragten optimistisch, dass sie mehr Umsatz erzielen können, wenn sie die Prozesse des mobilen Handels beherrschen.
Fortlaufende Evaluierung wichtig
73 Prozent der deutschen Onlinehändler sehen demnach Werkzeuge zur fortlaufenden Evaluierung und Optimierung als das wichtigste Instrument für ihren Onlineshop, gefolgt von der Verwaltung der Versandkonfigurationen und einer intuitiven Seiten-Bedienung (jeweils 72 Prozent).
So ist es 95 Prozent der befragten deutschen Händler wichtig, Aktivitäten auf ihrer Website in sogenannter Echtzeit zu sehen, zu analysieren und entsprechend anpassen zu können. Gleichwohl sei jeder dritte Onlinehändler noch nicht in der Lage, dies zu tun.
"Die Zahl der Händler, die inzwischen sowohl online als auch offline tätig sind, steigt ständig. Sie alle stehen vor der großen Herausforderung, sich dem Kunden über alle Kanälen hinweg konsistent zu präsentieren", erläutert Jochen Moll, Vorstand bei Intershop.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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