Mode- und Schuhfachhandel spürten langen Winter

Mode- und Schuhfachhandel spürten langen Winter

Der deutsche Mode- und Schuhfachhandel haben durch den ungewöhnlich langen Winter die größten Umsatzeinbußen seit etwa zehn Jahren verzeichnet. Die Verbraucher sparten sich den Übergangsmantel.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Bereits wenige Prozente Veränderung beim Umsatz entschieden darüber, ob ein Fachhändler Gewinn oder Verlust erzielt, erläuterte ein Sprecher des BTE am Montag in Köln die Zahlen.

Vor allem Übergangsmode wie Jacken sei schlecht gelaufen. Nicht wenige Verbraucher seien direkt vom Wintermantel auf Sommermode gewechselt. Mit besserem Wetter im Mai und Juni hätten die Umsätze in den Bereichen Mode und Schuhe zwar deutlich angezogen. Das reichte aber nicht aus, um die Einbußen der Vormonate auszugleichen.

Außerdem griffen Händler frühzeitig zum Rotstift. Zum Start des eigentlichen Sommer-Schluss-Verkaufes (SSV) am Montag der kommenden Woche (22. Juli) gebe es noch eine große Auswahl an Sommermode. Im SSV seien wieder Reduzierungen von bis zu 70 Prozent zu erwarten.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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