Der deutsche Modefachhandel freut sich über ein Umsatzpari im Jahr 2009. Schuhe und Lederwaren legten sogar zu. Getragen wird dieses Ergebnis vom starken Mittelstand.
Mittelstand überzeugt
Überdurchschnittliche Ergebnisse vermeldeten vor allem die starken Mittelständler: "Diese haben es 2009 dank professionellem Warenmanagement oft geschafft, ihre Umsätze merklich zu steigern", erläutert der BTE. Kleine und mittlere Fachgeschäfte taten sich im Vergleich dazu meist schwerer: Ihnen fehle meist die Möglichkeit, mit Flächenverschiebungen auf Marktveränderungen reagieren zu können.
Aber auch so mancher Großfilialist musste 2009 zum Teil empfindliche Rückschläge hinnehmen, heißt es beim BTE: "Oder sie haben allein aufgrund von Flächenexpansion leichte Zuwächse erzielt."
Schuhe und Leder verkaufen sich besser als Textilien
Die "benachbarten Branchen" waren nach Angaben des Textilverbandes im Jahr 2009 noch etwas erfolgreicher als der Bekleidungsfachhandel: So weise die amtliche Statistik für den Schuhfachhandel ein vorläufiges Umsatzplus in Höhe von 3,1 Prozent und für den Lederwarenfachhandel sogar von 4,3 Prozent aus.
Der Handel mit (Haus-)Textilien habe mit einem Minus von 1,6 Prozent hingegen eine ähnliche Entwicklung wie der Modefachhandel verzeichnet. Der Online-Vertriebsweg legte ebenfalls zu: Der Versand- und Internethandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren konnte demnach im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 4,2 Prozent steigern.
