Halloweenumsatz, Logistikstellen, Onlinehandel Deutschland, Marktplätze, Ikea, TitanML, Tiktok, Meta, Prozess-Steuerung, Deepfake, Arthy, Firefox, Rhinopaq

Halloweenumsatz, Logistikstellen, Onlinehandel Deutschland, Marktplätze, Ikea, TitanML, Tiktok, Meta, Prozess-Steuerung, Deepfake, Arthy, Firefox, Rhinopaq

Aktuelle E-Commerce-News: Halloweenumsatz, Logistikstellen, Onlinehandel Deutschland, Marktplätze, Ikea, TitanML, Tiktok und weitere Themen im Überblick.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
6 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

HANDEL NATIONAL

Handel erwartet hohen Umsatz zu Halloween
In Deutschland wollen 13,5 Prozent der Verbraucher gezielt für Halloween im stationären Handel und im Internet einkaufen, berichtet der HDE auf Basis einer Umfrage des Instituts für Handelsforschung Köln. Das sind 60 Prozent mehr als bei der letzten Studie zu Halloween 2019. Den erwarteten Umsatz schätzt der Handelsverband auf 480 Mio. Euro, ein Plus von 160 Mio. Euro gegenüber 2019.

IAW-Messe bringt Best Deals in Retail nach Köln
Auf Europas führender Ordermesse für Aktionswaren und Importartikel finden Einkäufer aus allen Handelsbereichen preiswerte Waren für die kommende Saison. Mehr lesen

Logistikunternehmen suchen Personal
Ausgelöst durch den E-Commerce-Boom sind Fachkräfte für Lagerlogistik in 162 von 401 Kreisen in Deutschland der am stärksten nachgefragte Beruf. Wie der Jobmonitor der Bertelsmann-Stiftung ermittelt hat, ist jedes 25. Stellenangebot in diesem Bereich zu finden. Dies gilt vor allem für ländliche Regionen, in denen die großen Logistikzentren angesiedelt sind, während in den Ballungsräumen weiterhin Büro- und Sekretariatsfachkräfte am häufigsten gesucht werden. Für die Studie wurden 45 Millionen Online-Stellenanzeigen ausgewertet.

Online-Shopping überholt stationären Handel
Laut einer Studie des Zahlungsanbieters Klarna kauft die Mehrheit der Deutschen lieber online als im stationären Handel ein. Einzige demografische Ausnahme sei die Generation der über 59-Jährigen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Allerdings hätten 57 Prozent der Befragten angegeben, dass sie das Einkaufserlebnis im Geschäft wegen der sozialen Interaktion und der Beratung immer noch bevorzugen.


HANDEL INTERNATIONAL

Marktplätze dominieren den grenzüberschreitenden E-Commerce
Der grenzüberschreitende Online-Handel in Europa (inkl. Schweiz, UK und Norwegen) im Jahr 2022 hat einen Umsatz von 265 Mrd. Euro erwirtschaftet. Davon wurden 63 Prozent über Marktplätze abgewickelt, berichtet das Einzelhandelsnetzwerk Cross-Border Commerce Europe in einer Studie. Obwohl der E-Commerce nach der Pandemie nur schwach wächst, konnten die Marktplätze im Vergleich zum Boomjahr 2021 noch einmal 9,3 Prozent zulegen. Unter diesen dominierte Amazon mit 55 Mrd. Euro Umsatz, vor Ebay mit 23,2 Mrd. Euro.

Drei Faktoren, die nachhaltigem Konsum im Wege stehen
Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile Bestandteil von sämtlichen Kommunikationsmaßnahmen in Unternehmen. Doch Konsumenten sind skeptisch.Zu oft wurde der Begriff als Buzzword genutzt. Wie stehen Konsumenten also zum Thema? Und wie können Unternehmen den Konsum von umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen fördern? Mehr lesen

Ikea baut Online-Handel aus
Die schwedische Ingka-Group, die 397 der weltweit 460 Ikea-Filialen betreibt, hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, im letzten Geschäftsjahr um 5,7 Prozent gewachsen zu sein und einen Umsatz von 41,7 Mrd. erwirtschaftet zu haben. Der Online-Anteil konnte, gegen den Trend nach der Pandemie, auf 26 Prozent ausgebaut werden. Die Ikea-App wurde 19,7 Mio. Mal heruntergeladen. Darüber hinaus kündigte das Unternehmen für das nächste Jahr „Ikea Kreativ“ an, ein KI-unterstütztes 3D-Tool zur virtuellen Einrichtung.

TitanML sichert sich 2,6 Mio. Euro Finanzierung
Das Londoner KI-Start-Up TitanML hat sich eine Pre-Seed-Finanzierung von 2,6 Mio. Euro gesichert, berichtet Tech.eu. Das Unternehmen entwickelt „Takeoff“ eine Software, die das Entwickeln von Large-Language-Modellen erleichtert. Sie kann zur Bewältigung von Hardwareproblemen genutzt werden oder bei Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bei der Bereitstellung durch Dritte wie OpenAI. Partnerschaften mit Intel und AWS wurden bereits geschlossen.

Tiktok verkauft Anzeigen in den Suchergebnissen
Mit „Tiktok Search Ads“ bietet die chinesische Videoplattform nun die Möglichkeit, Anzeigen in den Suchergebnissen zu schalten, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung ankündigt. Die Anzeigen sind mit dem Ausdruck „Sponsored“ gekennzeichnet und werden den Benutzern nach Relevanz des Suchbegriffs in den Ergebnissen angezeigt. Tikok gibt an, dass 58 Prozent ihrer Anwender die Plattform verwenden, um gezielt nach neuen Produkten und Marken zu suchen.

Indonesische Regierung verwarnt Meta
In einem Warnschreiben hat der indonesische Minister für Kommunikation und Information, Budi Arie Setiadi, Meta aufgefordert, alle Inhalte zu entfernen, die Online-Glücksspiele bewerben, unterstützen, erleichtern oder fördern. Der Mutterkonzern von Instagram und Facebook habe sich dazu verpflichtet und bereits damit begonnen, Inhalte dieser Art zu entfernen, berichtet Tech in Asia. Sollte dieser Prozess jedoch nicht bald abgeschlossen sein, drohte das Ministerium mit der Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden.


Prozesssteuerung: Standard- oder Low-Code-ERP: Das ist für die Entscheidung wichtig
Je schwieriger die Marktumstände, desto wichtiger sind reibungslose Prozesse für den Erfolg im Onlinehandel. Bei Warenwirtschaft und ERP-System haben Unternehmen die Wahl zwischen Standardsoftware und individueller Low-Code-Lösung. Welche die richtige ist, hängt von den jeweiligen Anforderungen und Zielen des Händlers ab. Worauf Unternehmen bei der Entscheidung achten sollten, erklärt Udo Hensen, Geschäftsführer von GEBRA-IT in einem Gastbeitrag für Etailment.

Deepfake-Verkäufer im E-Commerce-Livestreaming
In China werden auf Live-Shopping-Apps wie Taobao, Douyin oder Kuaishou zunehmend Deepfake-Verkäufer eingesetzt, wie Heise.de berichtet. Start-ups wie Silicon Intelligence aus Nanjing haben sich nicht nur auf natürliche Text-to-Speech-Technologien spezialisiert, sondern können auch menschliche Verkäufer digital klonen. Dazu reicht eine Minute Video als Vorlage. Die Kosten für einen einfachen Avatar, der auf die firmeneigene Datenbank mit gängigen Skripten und Gesten zugreifen kann, liegen bei 1000 Euro.

Arthys KI unterstützt Amazon-Händler
Das Hamburger Softwareunternehmen Amz.tools hat in einer Pressemitteilung die neueste Generation von „Arthy“ vorgestellt, einer KI-basierten SaaS-Plattform, die Amazon-Händler durch Automatisierung im Tagesgeschäft unterstützt. Arthy kann auf Basis der täglichen Analyse von Amazon-Daten Handlungsempfehlungen geben und diese umsetzen, zum Beispiel selbstständig Rückerstattungsanträge von Lagerbestände stellen. Für das zweite Quartal 2024 hat das Unternehmen eine Sprachsteuerung über PC oder Smartphone angekündigt.

Firefox soll Fake-Rezensionen erkennen lernen
Der amerikanische Browserhersteller Mozilla testet laut Golem.de derzeit eine Erweiterung, die Nutzern die Vertrauenswürdigkeit von Kundenbewertungen auf verschiedenen Plattformen anzeigen kann. Im Frühjahr hatte Mozilla das Unternehmen Fakespot übernommen, dessen Technologie nun in den „Review Checker“ einfließt. Beim Anklicken der Browsererweiterung öffnet sich eine Seitenleiste, die – zum Beispiel bei Amazon – die User-Rezensionen mit Schulnoten bewertet. Wann die Software allen Nutzern zur Verfügung steht, ist noch unklar.


NACHHALTIGKEIT

Nachhaltige Versandverpackungen für den E-Commerce
Das Essener Unternehmen Rhinopaq hat eine Mehrwegverpackung für den Versand entwickelt, berichtet Waste360. Die Boxen aus Polypropylen können bis zu 20 Mal wiederverwendet werden und sparen so 50 Prozent CO2 im Vergleich zu Pappkartons, die meist weggeworfen werden. Online-Händler können ihre Bestellungen wie gewohnt verschicken, die Kunden falten die Box zusammen und werfen sie in den nächsten Briefkasten. Auf diese Weise gelangen sie zurück zu Rhinopaq und werden für den nächsten Einsatz aufbereitet. Über einen QR-Code in der Verpackung kann der Kunde sehen, wie oft und wo die Verpackung bereits verwendet wurde.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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