
Adidas braucht weniger Läden, Migros lässt Kunden für Kunden einkaufen, Metro, Start-ups, Locafox, Amazon
Liebe Leserin, lieber Leser, tto oder Otto`s - wem gehört in der Schweiz die Webadresse mit .ch? Darüber tobt in der Alpenrepublik ein Rechtstreit. Otto`s, ein Schweizer Discounter mit Webshop, verhindert, dass die Otto Group unter dem eigenen Namen mit entsprechender Domain in den Schweizer Onlinehandel einsteigen kann. Der Schweizer Discounter hat Angst vor Verwechslungsgefahr. Die Otto Group sollen doch unter otto.de/ch auftreten. Die will das nicht. Nun müssen die Gerichte entscheiden. Ni...
Adidas braucht weniger Läden:
Ladenschließungen sind für Adidas-Boss Kasper Rorsted angesichts der Digitalisierung beschlossene Sache. Übrig gebliebene Stores sollen aber besser werden. Der allerbeste Store aber ist für Rorsted der Webshop. "Our website is the most important store we have in the world”, sagte er der "Financial Times". Adidas will seinen Online-Umsatz bis 2020 auf vier Milliarden Euro mehr als verdoppeln.Digitaler Marktplatz für Schrott:
Mit Scrappel gibt es nun auch einen Online-Marktplatz für Schrott. Der Handel soll vor allem via App ablaufen. Zielgruppe sind die rund 20.000 gewerblichen Händler und Recyclingunternehmer, die in Deutschland Geschäfte mit Eisen-, Metall- und Stahlschrott sowie anderen Wertstoffen machen. Hinter dem Projekt steht der Entsorgungs- und Recyclingkonzern Alba Group, weiß das "Handelsblatt".Metro wirbt im "War for Talents" gegen Start-ups:
In der Berliner Start-up-Szene sorgte in jüngster Zeit eine Guerilla-Kampagne für Verdruss. Auf Plakaten oder Gehweg-Graffitis forderte eine zunächst anonyme Kampagne mit den Hashtag #TakeTheExit mit frechen Sprüchen ("The Company is worth zero") Tech-Mitarbeiter dazu auf, ihren derzeitigen Arbeitgeber zu verlassen. Absender: Die Metro. Die will damit IT-Experten für ihren Berliner Hub namens Metronom gewinnen. Die Start-up-Szene jaulte auf, fühlte sich unfair behandelt. Die Metro sagte "Sorry". Immerhin arbeitet man in Accelerator-Programmen ja selbst mit Start-ups zusammen. Trotzdem wird klar: Im "War for Talents" kämpft jeder für sich allein. Details zur Posse liest man bei "Horizont".Mehr Geld für Locafox:
Das regional ausgerichtete Shoppingportal LocaFox hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Zu den Kapitalgebern zählen die 2 Welten Investment GmbH – Tochtergesellschaft der ddvg (Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft) – sowie die Bremer Tageszeitungen AG (Weser-Kurier, Bremer Nachrichten).- ANZEIGE -
E-Invoicing: So geht´s!
Im Experten-Webinar am 18.04. zeigt Ihnen Hendrik Neumann von der Bonpago GmbH, warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für (Handels-)unternehmen ist, auf E-Invoicing umzusteigen. Außerdem: Welche Tipps & Tricks Sie bei der Einführung beachten sollten. Jetzt kostenlos anmelden!INTERNATIONAL
Migros lässt Kunden für Kunden einkaufen:
Wenn der Logistiker es nicht mehr stemmen kann, dann muss der Kunde ran. Bei der Schweizer Migros können Kundinnen und Kunden im Raum Zürich und Bern testweise füreinander einkaufen gehen. Organisiert wird das über die App "Amigos". Die Besteller kaufen online ein, die Bringer nehmen die Bestellung per App an und liefern die Einkäufe dem Besteller nach Hause. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht. Der Bringer bekommt für die erste Einkaufstasche 7,90 und für jede weitere 2 Schweizer Franken. Zahlen muss das der Besteller. Die „Social Shopping“-Plattform ist weltweit nicht der erste Versuch dieser Art. So richtig durchgesetzt hat sich die Lösung aber noch in keinem Teil der Welt.Alexa, haste mal `nen Euro?:
Laut "Wall Street Journal" arbeitet Amazon an einem System, mit dem Nutzer über die Sprachhorchbox Echo, beziehungsweise mit Hilfe von Alexa, Überweisungen von Person zu Person erledigen können.TRENDS & FAKTEN
Uber kauft E-Bike-Verleih:
Uber hat sich das Bike-Sharing-Start-up Jump gekauft und will deren Konzept nun global ausrollen. Jump ist einer der zahllosen Fahrrad-Verleiher mit einem kleinen Unterschied: Es gibt Elektro-Räder. Uber verschafft sich damit mehr Flexibilität für die letzte Meile und für Kurzstrecken-Kunden.Zahl des Tages:
Die Onlineausgaben der Chinesen sollen noch in diesem Jahr eine Billiarde Dollar übersteigen. Darauf wetten die Analysten von Forrester. Unser aktuelles Whitepaper zeigt auf, welche Optionen sich im grenzüberschreitenden Handel in China bieten.Beliebtester Beitrag am Vortag:
Wenn werdende Eltern sich einen Kinderwagen kaufen müssen, haben sie ein Problem: Was für ein Produkt soll ich nehmen? Das Start-up Bonavi will die Suche vereinfachen und bietet nur ein Modell an, das aber alle guten Eigenschaften vereinen soll. So wollen sie den Kinderwagenmarkt revolutionieren und haben sich dafürvon Deutschlands führender Fachfrau für Babys beraten lassen.
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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