
Amazon Doppelschlag - Business-Marktplatz und Supermarkt ohne Kassen, Delivery Hero, Coop, Walmart
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! So unterschiedlich sind die Einkaufswelten. Mit Amazon Go entwickelt Amazon ein Ladenkonzept ohne Schlangen und ohne Kassen. Convenience total. Wo bleibt da die menschliche Wärme? Kann man sich manchmal eh sparen, wenn wie bei Hugendubel Mitarbeiter mit den Augen rollen, wenn man nach dem Lieferservice für eine Bestellung fragt.
Amazon Business gestartet:
Amazon geht nun auch in Deutschland mit seinem B2B-Marktplatz Amazon Business an den Start und bietet Geschäftskunden zunächst 100 Millionen Produkte an. Die Plattform speziell für Geschäftskunden erreicht in den USA mit mehr als 400.000 Geschäftskunden inzwischen einen Umsatz von über einer Milliarde Dollar.Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Amazon:
Amazon.de bietet den Kunden die Option, das Konto mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung zu schützen. Damit soll man sich besser vor Betrügern und Hackern schützen. Details weiß Internet World.Delivery Hero zahlt 10 Euro für Neukunden:
Der Berliner Essenslieferdienst Delivery Hero lässt sich die Akquise eines Kunden zehn Euro kosten. Nach fünf Bestellungen hat sich die Mühe gelohnt, verrät Lieferheld-Chef Niklas Östberg in der Wiwo.INTERNATIONAL
Ladenkonzept Amazon Go schafft die Kassen und die Schlangen ab:
Keine Schlangen mehr: Mit Amazon Go startet Amazon in Seattle einen Convenience-Store für Lebensmittel, Snacks und Getränke, der ohne Kassen auskommt. Die Kunden checken per App ein, Sensoren erkennen, welche Produkte aus dem Regal genommen werden. "Sensor Fusion" nennt Amazon die technische Lösung im Video. Sie erlaubt, dass der Kunde den Laden dann einfach mit der Ware verlassen kann. Die Abrechnung erfolgt wiederum per App. Der Shop soll Anfang 2017 eröffnen. Damit hat Amazon den unangenehmsten Moment beim Einkauf abgeschafft. Das Bezahlen. Details weiß die Seattle Times.Online-Metzger bei Coop:
Coop@home eröffnet die erste Online-Metzgerei der Schweiz. Kunden können sich das Fleisch wie an der Fleischtheke zuschneiden lassen und bekommen es bei zeitiger Bestellung noch am selben Tag, weiß Blick.ch.Walmart testet schnellere Convenience-Stores:
Walmart testet ein neues Laden-Format für Convenience-Produkte bei dem Kunden die Bestellung noch am gleichen Tag im Laden abholen können. Die Ware soll auch direkt zum Auto gebracht werden, meldet Retail Dive.TRENDS & FAKTEN
Interesse an Online-Autohandel:
Dreiviertel der Verbraucher würden Autos online kaufen. Das sagt die neue Trendstudie (pdf) von Capgemini Consulting. Gründe sind Erwartungen an eine Niedrigpreisgarantie, Zeitersparnisse und die Vergleichbarkeit von Angeboten.Mehr Weihnachtsbäume aus dem Web:
5 Prozent der Deutschen haben ihren Baum schon einmal im Internet gekauft. Das entspricht 3,6 Millionen Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Ebenfalls 5 Prozent planen, in diesem Jahr ihre Tanne im Web zu bestellen.Lesetipp des Tages:
Die Interaktion mit dem Kunden findet heute in Echtzeit statt. Agiles Marketing liefert dazu den passenden Kontext. So kann der Kunde zielgenau durch den Verkaufsprozess geführt werden. Ein whitepaper von etailment zeigt auf, wie man sich dem Kunden an allen Touchpoint in Echtzeit nähert.Beliebtester Beitrag am Vortag:
Apollo-Chef Ehmer: „Gemecker ist wertvoll“Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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