Amazon führt Mindestverkaufsgebühr ein, Astro-Tipps für Prime-Kunden, Real, Henkel, Budbee, WhatsApp

Amazon führt Mindestverkaufsgebühr ein, Astro-Tipps für Prime-Kunden, Real, Henkel, Budbee, WhatsApp

Liebe Leserin, lieber Leser, im unerschöpflichen Kosmos und schier endlosen Daten-Universum von Amazon hilft nun wohl auch Astrologie bei den Produktempfehlungen. Es gibt aber auch ganz irdische Neuigkeiten.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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INTERNATIONAL

Amazon hilft mit Astro-Tipps Der Insider-Newsletter von Amazon Prime versendet in den USA laut Fast Company seit drei Monaten alle vier Wochen Einkaufshoroskope an seine Mitglieder. Das Unternehmen stellt seinen Kunden zum Sternzeichen passende Produkte vor. Die Horoskope, wer hätte das geahnt, empfehlen ürbigens vor allem Amazon-Eigenmarken und Amazon-Gadgets.
H&M und Kinnevik investieren in Logistik-Start-up
Das Logistik-Start-up Budbee ist in Skandinavien schon eine ziemlich ansehnliche Nummer. Jetzt hat es 4,8 Millionen Euro eingesammelt. Geld, das unter andere von H&M und Kinnevik kommt. Nun geht es für den Lieferdienst, der die Zustellung flexibler machen will, in die Niederlande.


WhatsApp Business jetzt auch auf dem iPhone Bereits vor einem Jahr auf Android gestartet, gibt es WhatsApp Business ab sofort auch für iOS. Kleinere Unternehmen sollen damit unkomplizierter mit den Kunden kommunizieren können, um Termine zu vereinbaren oder Reservierungen zu organisieren. Ein Online-Süßwarenladen in Brasilien wickelt 60 Prozent seiner Geschäfte mittlerweile über die App ab, teilt WhatsApp mit.

Pinterest vor IPO bescheiden Das Bilder-Netzwerk Pinterest wird zum Börsenstart kleinere Brötchen backen. Beim Börsengang will das Tech-Start-up rund 1,3 Milliarden Dollar einsammeln. Kosten sollen die Aktien zwischen 15 und 17 Dollar. Damit käme Pinterest auf einen Börsenwert von rund 11 Milliarden Dollar. In Medienberichten hieß es bislang, Pinterest wolle mindestens die Gesamtbewertung von zwölf Milliarden Dollar aus der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2017 erreichen, erinnert Internet World.
Zahl des Tages
US-Teens geben im Durchschnitt 2600 Dollar für Essen und Kleidung aus. Sie mögen dabei vor allem Nike, Lululemon, Ulta, Amazon, Chick-fil-A, weniger aber Under Armour, Gap und Adidas. Jeder zweite Teenager sagt zudem laut CNBC, dass Amazon die favorisierte Shopping-Website ist. Die Zahl lässt nicht Gutes für die Zukunft der Konkurrenz ahnen.

Start-up des Tages Der digitale Einkaufsassistent onsuma lässt Nutzer händlerübergreifend Warenkörbe für den wöchentlichen Einkauf erstellen. Der Zeitpunkt, an dem sich der Kunde für einen Shop entscheiden muss, wird auf den letztmöglichen Moment in der Customer Journey verschoben.
Favorit der Leser am Vortag
Bislang war Onlineshopping in weiten Teilen Bedarfsdeckung. Der Inspirationskauf blieb hehres, aber unerreichtes Ziel. Mit In-App-Shopping bei Instagram bekommt E-Commerce nun eine völlig neue Dimension. Sie könnte unsere Art des Onlineshoppings nochmal massiv verändern – und von Marken und Händlern Opfer fordern.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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