
Amazon paktiert mit Monoprix, Lesara geschönt, Vendor Express, Mirapodo, Beate Uhse, Walmart, Ford, Alibaba, Spotify
Liebe Leserin, lieber Leser, der Berliner Kochboxen-Versender Hello Fresh ist ein echter Mutmacher. In den USA ist das Berliner Start-up jetzt größer als der einstige Platzhirsch Blue Apron. Auch dank Zukäufen kommt Hello Fresh dort jetzt auf 36 Prozent Marktanteil. Andere müssen dagegen derzeit kleinere Brötchen backen.
Amazon beerdigt Vendor Express auch in Deutschland:
Amazon stellt sein Großhandelsprogramm Vendor Express nun auch in Deutschland zum Januar 2019 ein. Ab 21. Mai nimmt Amazon keine Bestellungen mehr von "Vendor Express"-Partnern an. Vendor Express hat es Händlern und Herstellern vergleichsweise leicht ermöglicht, Produkte direkt an Amazon zu verkaufen. Die Plattform übernahm dann selbst den Verkauf der Waren. Das Modell soll seit jeher ein Einfallstor für Produktfälschungen gewesen sein. Nun zieht Amazon die Reißleine. Im Gegensatz dazu können am "Vendor Central"-Programm Hersteller und Händler nur auf Einladung teilnehmen. Hier stellen wir weitere Flops von Amazon vor.Mirapodo will mit Marktplatz wachsen:
Online-Schuhhändler Mirapodo (MyToys Gruppe) feiert jetzt seinen 8. Geburtstag. Das Sortiment ist inzwischen auf über 65.000 Artikel angewachsen und soll noch größer werden. 2018 will man 80 weitere neue Partner für das mirapodo Partnerprogramm und als Wholesale-Kunden hinzugewinnen.Lesara schönt Umsatzzahlen:
Der Mode-Discounter Lesara hat sich bislang zu schön gerechnet. Das berichtet das "Manager Magazin". Lesara hat in der Vergangenheit seine Umsatzzahlen vor Retouren veröffentlicht. Bereinigt um Retouren waren die Umsatzzahlen 2017 nur halb so hoch wie die veröffentlichten 150 Millionen Euro. Es ist nicht das erste Mal, dass Lesara einen eigenen Umgang mit Zahlen zeigt. Auch die aggressiv dargestellten Streichpreise weckten immer mal wieder Zweifel.Rettendes Geld für Beate Uhse:
Der insolvente Erotikhändler Beate Uhse hat eine Finanzspritze für den Weiterbetrieb erhalten. Die niederländische Firmentochter, die im vorläufigen Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung steht, habe ein Massedarlehen von 5 Millionen Euro über eine Plattform des Finanzdienstleisters Prime Capital bekommen, teilte die Beate Uhse AG mit. Die Kapitalgeber hatten bereits der insolventen Muttergesellschaft Beate Uhse AG im Januar einen Kredit von 2,7 Millionen Euro gewährt.- ANZEIGE -
Welche sind die 4 wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer effektiven App-Strategie im Einzelhandel?:
Die immer stärkere Nutzung von Smartphones wirkt sich weiterhin auf den Einzelhandel aus. Die Zahl der Sitzungen in Shopping-Apps hat sich in vielen europäischen Ländern mehr als verdoppelt. Entsprechend stellt das Smartphone inzwischen die beste Möglichkeit für Einzelhändler dar, ihren Umsatz zu steigern und die Markentreue zu fördern. Aber können Sie sich sicher sein, dass Sie das Potenzial Ihrer App-Strategie voll ausschöpfen? Registrieren Sie sich jetzt für das aktuellste Einzelhandels-Webinar von App Annie: The 4 key steps to an effective retail app strategy.INTERNATIONAL
Amazon und Monoprix paktieren bei Lebensmitteln:
Amazon und Monoprix liefern Lebensmittel in Frankreich gemeinsam aus. Die französische Supermarkt-Kette wird noch in diesem Jahr ihre Produkte an Kunden in Paris über Amazon Prime Now anbieten. Monoprix hat in Frankreich rund 300 Läden und bietet auch einen Online-Shop. Der liefert für Gebühren von bis zu 8 Euro aus. Der Online-Umsatz dürfte bei rund 100 Millionen Euro liegen.Walmart macht mit Robotern Inventur:
In rund 50 Läden lässt Walmart derzeit von einer Roboterarmee die Inventur am Regal erledigen. Das könnten mehr werden. Die autonomen Roboter von Bossa Nova Robotics verschaffen den Mitarbeitern nämlich Luft für mehr Beratung und helfen, Regellücken schneller zu erkennen und aufzufüllen, heißt es bei Business Insider. Walmart denkt zudem über Drohnen nach, die den Kunden beim Einkauf begleiten und durch den Laden führen.Ford und Alibaba eröffnen Auto-Automaten:
Ford und Alibaba haben jetzt im chinesischen Guangzhou ihren gigantischen Auto-Verkaufsautomaten eröffnet. Im Grunde ist das eine Art gläserenes Parkhaus in dem man sein Auto per App kaufen oder für Probefahrten anfordern kann. Mehrstöckige Automaten-Hochhäuser, vor allem eine PR-Nummer, kennt man schon aus Singapur. Dort werden im Automaten Nobelkarossen angeboten.TRENDS & FAKTEN
Faltbares iPhone in der Pipeline?:
Apple arbeitet angeblich an einem faltbarem iPhone, das 2020 auf den Markt kommen könnte. Samsung will sogar schon in diesem Jahr ein entsprechendes Modell präsentieren.Spotify - weniger Musik im Umsatzwachstum:
Spotify rechnet mit einem schwächeren Umsatzwachstum und erwartet ein Plus zwischen 20 und 30 Prozent auf maximal 5,3 Milliarden Euro. Der operative Verlust werde im laufenden Jahr voraussichtlich 230 Millionen bis 330 Millionen Euro betragen. Spotify will Anfang April an die Börse.Beliebtester Beitrag am Vortag:
Lululemon Athletics hat in den letzten Jahren mit Wachstum und Expansion beeindruckt. Das Konzept des Online-Players ist ungewöhnlich und ungewöhnlich erfolgreich. Bis 2020 soll der Gesamtumsatz mit Yoga- und Fitnessmode von jetzt rund 2,6 Milliarden erstmals auf über 4 Milliarden Dollar steigen – wenn sich das Label nicht selbst im Wege stehen. Gerade wurde der erfolgreiche CEO Laurent Potdevin gefeuert. Schafft Lululemon trotzdem den Spagat?Schon gewusst? OR - den Podcast von etailment - gibt es auch bei Spotify und Soundcloud - kostenlos. Unser Tipp: Den Podcast abonnieren und keine Folge verpassen.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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