
Amazon zahlte null Dollar Steuern, Otto gewinnt, MyToys bietet Reisen, Metro, Alibaba, Gardoré
Liebe Leserin, lieber Leser, Amazon muss in den USA keine Steuern auf seinen Milliardengewinn zahlen. Auch hierzulande ist Amazon als Nutznießer einer verfehlten Steuerpolitik bekannt. Man muss das nicht lange diskutieren. Man muss nur Kant lesen. Der schreibt ungefähr so: Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte. Guten Morgen.
INTERNATIONAL
Amazon zahlte null Dollar Steuern
Amazon hat laut einem Medienbericht in den USA keine Bundessteuern auf seine Mega-Gewinne gezahlt. Rechnerisch sorgte eine Steuerfreibetrag von 129 Millionen Dollar sogar für einen effektiven Steuersatz von etwa minus einem Prozent.
Otto gewinnt gegen Otto's
Der Otto-Versand hat sich in der Schweiz im Namensstreit mit der heimischen Handelskette Otto's durchgesetzt und wird mit der Shop-Domain Otto-Shop.ch im Sommer in der Schweiz starten. Der Discounter wollte die Adresse wegen Verwechslungsgefahr untersagen. Das Schweizer Handelsgericht sah das anders, weil Otto kein stationäres Geschäft betreiben will. Außerdem könne sich die Otto Group auf einen Staatsvertrag zwischen Deutschland und der Schweiz berufen. Von 1892.
Amazon investiert in elektrische Trucks
Amazon beteiligt sich an einer 700-Millionen-Dollar-Finanzierung für Rivian Automotive, einem US-Hersteller für elektrische Pickup-Fahrzeuge und verschafft damit seinen Logistik-Ambitionen einen weiteren Dreh.
TRENDS & FAKTEN
Start-up des Tages
Grafiken für Präsentationen, Vertrieb oder Marketing zu erstellen, ist eine der zeitaufwendigsten Tätigkeiten in wissensintensiven Unternehmen. Das Start-up Vizzlo schafft Abhilfe.
Favorit der Leser am Vortag
Die Größe macht's im Einzelhandel schon lange nicht mehr. Wer heute noch zu viel Fläche hat, wird es morgen bereuen. Ein Hamburger Baumarktbetreiber hat das verstanden, Ceconomy und Ikea wollen jetzt auch in kleineren Dimensionen denken. Und hier kommen wieder die Karstadt-Kaufhof-Häuser ins Spiel.
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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