DPD will Peak-Preise im Weihnachtsgeschäft, Zooplus, VW, Asos, Amazon, Pinterest

DPD will Peak-Preise im Weihnachtsgeschäft, Zooplus, VW, Asos, Amazon, Pinterest

Liebe Leserin, lieber Leser, gerade inmitten des rasanten digitalen Wandels sind Vision und Mission eines Unternehmens besonders wichtig. Sie sind Orientierung und Motivation. Ich hätte da einen Vorschlag.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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DPD will Peak-Preise im Weihnachtsgeschäft DPD will an seine Kunden im November und Dezember einen "Peak-Zuschlag" weitergeben. Das sagt Thomas Ohnhaus, Chief Operating Officer bei DPD Deutschland, im etailment-Interview. Für das Weihnachtsgeschäft rechnet er mit steigenden Belastungen. In Umschlag und Zustellung werden deshalb bis zu 4.000 zusätzliche Arbeitskräfte im Einsatz sein. Aber auch jenseits des Weihnachtsgeschäfts werde sich die E-Commerce-Branche auf stark steigende Preise einstellen müssen, so Ohnhaus.
Zooplus wächst schwächer Essen auch Haustiere bei dem Sommerwetter weniger? Vielleicht. Der Umsatz von Zooplus (pdf) stieg im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr wechselkursbereinigt um 20 Prozent auf 331 Millionen Euro, und geringer als in den Vorquartalen. Die Anzahl der registrierten Neukunden erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2018 um 8 Prozent.
VW plant Shopping-Plattform Vor zehn Jahren stand ich mit einem VW-Manager auf einer Kongress-Bühne, wo dieser schon die Frage nach einem Autoverkauf im World Wide Web, so hieß das damals bei manchen noch, als Phantasterei verlachte. Sag niemals nie. VW, beim Schummeln in den vergangenen Jahren phantasievoller, hat auch hier inzwischen dazugelernt und will nun eine Internet-Plattform, die den Autokauf im Netz ermöglichen soll. Nach Apple-Vorbild bekommen VW-Kunden außerdem künftig eine Kunden-ID. Auf diese Weise soll das bisherige Kerngeschäft um digitale Dienste wie Carsharing, Lade- und Abrechnungsdienste für E-Autos sowie E-Commerce-Angebote ergänzt und die Kundenbindung enger werden. Starten soll das Modell in Europa im April 2020.
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5.000 Geräte in 900 Läden: La Halle setzt auf Comarch für kundenorientierte Omnichannel-Strategien
Angesichts des starken Wettbewerbsdrucks in der Retail-Branche und sich wandelnder Kundenerwartungen hat La Halle sein Geschäfts-Informationssystem ausgebaut. Das Unternehmen will damit dem neuen Omnichannel-Kaufverhalten gerecht werden und die Qualität seiner Dienstleistungen verbessern. Unter anderem stehen den Verkäufern dafür nun mobile PoS-Geräte zur Verfügung. Erfahren Sie mehr >>.

INTERNATIONAL


Asos bleibt Zalando auf den Fersen
Zalando-Rivale Asos steigerte den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 26 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Pfund. Der Onlinehändler verdiente vor Steuern 102 Millionen Pfund - plus 28 Prozent. Die Ebit-Marge liegt bei 4,2 Prozent. Hier die wichtigsten Zahlen als pdf samt einiger Stichworte zu den kommenden Schwerpunkten. Übrigens ohne eine Wort über das Wetter zu verlieren.
Amazon stärkt Eigenmarken
Mehr Macht für die eigenen Labels: Amazon spricht in den USA im Rahmen seines "Accellerator Program" gezielt Hersteller an, die Produkte exklusiv für das "Unsere Marken"-Sortiment von Amazon herstellen sollen. Auch in Deutschland gibt es Marken, die von externen Herstellern exklusiv auf Amazon vertrieben werden, weiß Internet World.


Sendeausfall bei Youtube Aus der Reihe "Schön, wenn auch mal Riesen straucheln" kommt die Nachricht, dass Youtube gestern weltweit für ein gutes Viertelstündchen "down" war.
Shoppen auf Pinterest wird noch einfacher
Pinterest bohrt seine Shopping-Optionen der Buyable-Pins auf und reichert Produktfotos nun unter anderem mit Preis- und Verfügbarkeitsinformationen an. Derzeit klappt das in den USA, ab Dezember auch in Deutschland.
Start-up des Tages Hier treffen Unternehmensprozesse und Virtual Reality aufeinander: nxtBase technologies digitalisiert Unternehmensprozesse, indem es moderne Endgeräte wie Smart Glasses einsetzt und die korrespondierenden Anwendungen zu ganzheitlichen digitalen Prozessen zusammenführt.
Beliebtester Beitrag am Vortag
Der bayerische Textilhändler Peter Schödlbauer ist eines der besten Beispiele für gelungenes Multichannel im Kleinen. Von Amazon hat er dabei gelernt, wie man Prozesse optimiert. Doch er beschwört die Vorteile seines Unternehmens, mit denen der Internetgigant niemals mithalten kann.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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