FC Bayern bei Amazon, Douglas nicht so dufte, E-Food, bonprix, StitchFix, Walmart, Rakuten

FC Bayern bei Amazon, Douglas nicht so dufte, E-Food, bonprix, StitchFix, Walmart, Rakuten

Liebe Leserin, lieber Leser, die Zukunft, denkt man ja gerne, kommt im Sauseschritt. Gerade jetzt, wo sich alle beeilen bei Apple Pay dabei zu sein. Außer den Sparkassen, DKB, ING oder der Lufthansa mit der Miles & More-Kreditkarte von Mastercard. Und auch nicht bei jedem Händler klappt es mit der mobilen Kasse. Der Fortschritt und sein Tempo sind vor allem ungleich verteilt. Nicht nur beim Mobile Payment.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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Bayer München geht bei Amazon auf den Platz Der FC Bayern München bekommt einen eigenen offiziellen Online-Shop bei Amazon. Die Bayern sind damit der erste deutsche Bundesliga-Verein mit einem derartigen Aufritt bei Amazon.de. Zum Start umfasst das Sortiment rund 100 Produkte.
Douglas nicht so dufte
Die Parfümeriekette Douglas steigerte ihren Umsatz im letzten Geschäftsjahr auf rund 3,3 Milliarden Euro. Dank Zukäufen. Sonst wäre Stagnation die "Basisnote". Immerhin: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs inmitten des Modernisierungs-Kraftakts um 6 Prozent auf 376 Millionen Euro. Im E-Commerce konnte Douglas zudem um 11 Prozent auf 423 Millionen Euro Umsatz zulegen. Angesichts sinkender Warenkörbe, die die Präsentation (pdf) nicht verschweigt, braucht es da aber auch digital noch ein paar dufte "Herznoten" und eine gute "Kopfnote" - und nicht nur Rabatte.
Lebensmittelhandel online vor dem Durchbruch (mit Mäusepfötchen)
Jeder Dritte hat schon mal Lebensmittel online gekauft. "Lebensmittelkauf im Netz steht vor dem Durchbruch" hyperventiliert da voreilig das "Handelsblatt" angesichts der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Langfristig mag die Prognose stimmen. Noch aber dürften beispielsweise regional starke Kaufleute von Edeka und Rewe mit mehreren Märkten einzeln mehr Umsatz als die gesamte Gruppe online machen. Und auch wenn 54 Prozent der Befragten, die 2018 mindestens einmal online bestellt haben, dass auch im kommenden Jahr wiederholen wollen, kann man eher von einem Durchbrüchlein mit Mäusepfötchen sprechen.
Neuer Boss für bonprix
Ab Januar 2019 übernimmt Richard Gottwald das Ruder bei bonprix. Der neue Vorsitzende der Geschäftsführung ist bereits seit 2016 als einer von vier Geschäftsführern für die Otto-Tochter tätig und verantwortet die gesamten Vertriebsaktivitäten des Unternehmens im Ausland.

INTERNATIONAL

StitchFix überzeugt (für den Moment) StitchFix, ein bemerkenswertes US-Start-up, das mit ausgefuchstem Datenmanagement betreutes Shoppen ala Outfittery bietet und Liebling aller Daten-Evangelisten ist, hat im abgelaufenen Quartal seinen Umsatz um 24 Prozent auf 366 Millionen Dollar gesteigert und meldet ein EBITDA von 14,3 Millionen Dollar sowie mehr aktive Kunden denn je. 2017 an die Börse gegangen, muss Stitchfix aber noch beweisen, dass man auf Dauer gegen Amazon Prime Wardrobe und andere Rivalen sowie mit den in diesem Segment dauerhaft eher hohen Kosten bei der Kundenakquise einen Stich machen kann.
Spielzeug von Amazon als Eigenmarke
Amazon dehnt seine Eigenmarke Amazon Basics nun auch auf Spielzeug aus. Bislang wurden gerade mal vier Allerweltsprodukte entdeckt. Drei der Produkte hat Amazon nach der Entdeckung aber wieder aus dem Shop entfernt. Da spielt offenbar noch jemand mit seinen Möglichkeiten.
Walmart verbündet sich mit Rakuten
Die Politik der Nadelstiche gegen Amazon auf internationalem Parkett setzt Walmart jetzt mit einem E-Commerce-Store bei Rakuten in Japan fort. Amazon tritt in Japan direkt gegen Rakuten an.


Google+ wird schneller beerdigt
Nachdem Google bei seinem Netzwerk Google+ ein Sicherheitsleck entdeckt hat, wird die geplante Beerdigung von Google+ gleich mal um vier Monate vorgezogen. Beileidsbekundungen sind bei Google+ nun noch bis April möglich.

Instagram lernt sprechen
Instagram kann jetzt auch Sprachnachrichten. Damit man auch mal was sagen kann, wenn die Optik grad nicht stimmt. Und damit Instagram ein bisschen was von WhatsApp hat.
Start-up des Tages
Das Start-up Parcel.one bündelt Auslandssendungen aller angeschlossenen Händler. Ein ständig lernender Algorithmus wählt je nach Paketeigenschaften und Kundenvorgaben für jede einzelne Sendung den idealen internationalen Zustelldienstleister und die beste Versandoption.
Favorit der Leser am Vortag
Diversität in Teams erzeugt Kreativität und Innovation und unterscheidet ein gutes von einem großartigen Unternehmen, ist Regine Büttner, Global Board Member bei DHL Express, überzeugt. Dennoch sind heute Frauen in Spitzenpositionen in der Minderheit. Woran hakt's? etailment stellt in loser Reihenfolge erfolgreiche Frauen vor.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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