3D-Illustration zu E-Commerce-News: Checkout, KI-Chat, Start-ups und Zahlungs-Trends im Überblick
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Fritz, Parloa, Start-ups, LPS + Convercus, ChatGPT, Checkout.com, Iran, Kanaren, Banken + Pay-Techs, Finanztipps auf Tiktok

Aktuelle E-Commerce-News zu Fritz, Parloa, Start-ups, LPS + Convercus, ChatGPT, Checkout.com, Iran, Kanaren und weiteren Themen des Tages im Überblick.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
5 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

Der Einzelhandel steht niemals still: heute Social Commerce, morgen KI-Personalisierung
Käufer erwarten, dass an jedem Kontaktpunkt alles schnell und reibungslos funktioniert. Hinter den Kulissen ist dies jedoch komplex – daher verzichten führende Marken auf schwerfällige Software-Pakete und setzen stattdessen auf einen Composable-Ansatz, der schneller und flexibler ist und auf Veränderungen ausgelegt ist. Der Guide von Contentful zeigt, wie Sie konsistent bleiben, personalisieren, Omnichannel-Lösungen umsetzen und innerhalb weniger Wochen liefern können. Jetzt den kostenlosen Guide herunterladen

HANDEL NATIONAL

Fritz öffnet Online-Shop in neun europäischen Ländern
Der Fritzbox-Hersteller Fritz startet morgen in neun europäischen Ländern einen eigenen Online-Shop für den Direktvertrieb, berichtet Heise.de. Das Unternehmen beliefere zunächst Deutschland, Österreich, Italien, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, die Schweiz, Polen und Spanien. Der Schritt sei Teil der strategischen Weiterentwicklung nach der Übernahme durch einen luxemburgischen Investor. Fritz wolle damit die Markenpräsenz im europäischen Markt stärken und neue Wachstumschancen erschließen.

Global skalieren, lokal werben mit Amazon Ads
In der heutigen vernetzten Welt war es noch nie so einfach, Ihr Unternehmen grenzüberschreitend zu skalieren. Mit Amazon Ads können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) jetzt mühelos Kunden auf der ganzen Welt erreichen – so wird die internationale Expansion von einer gewaltigen Herausforderung zu einer spannenden Wachstumschance. Mehr

Parloa erreicht Einhorn-Status mit Kundenservice-KI
Das Berliner KI-Startup Parloa sei mittlerweile eine Milliarde Euro wert, berichtet Heise.de. Das Unternehmen entwickle KI-Agenten für den Kundenservice und zähle Ikea, Allianz und Booking.com zu seinen Kunden. Bei ATU (Auto-Teile Unger) beispielsweise beantworte die KI Anfragen zu Öffnungszeiten und vereinbare Termine – besonders während der Reifenwechsel-Stoßzeiten, für die sich kaum Personal finden lasse. 60 Prozent der telefonischen Anfragen würden zufriedenstellend von der KI erledigt, die restlichen 40 Prozent landeten bei menschlichen Mitarbeitern.

Start-ups lassen sich nicht entmutigen
Das Geschäftsklima bei den deutschen Start-ups ist mit 31,7 Punkten beinahe auf dem Stand des Pandemiejahres 2020 gesunken, zitiert Businessinsider.de aus dem neuen Start-up-Monitor. Damit sei die Stimmung allemal besser als in der „etablierten“ Wirtschaft – deren Ifo-Geschäftsklimaindex liege bei minus 6,4. Im ersten Halbjahr hätten sich 1.500 Gründungen auf den Weg gemacht und damit neun Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2024. Vier Start-ups hätten die Milliarden-Marke erreicht, womit es national schon 31 Einhörner gäbe.

LPS und Convercus launchen gemeinsame Loyalty-Plattform
Loyalty Partner Solutions hat in Kooperation mit Convercus die neue SaaS-Plattform „LPS Raise“ gestartet, teilt das Unternehmen mit. Die Lösung ermögliche Unternehmen kanalübergreifende, personalisierte Kundeninteraktionen in Echtzeit – ohne IT-Unterstützung. LPS bringe über 15 Jahre Loyalty-Erfahrung ein, Convercus steuere seine marktführende Technologie bei. Ein optionaler Konnektor zu Payback öffne den Zugang zum Ökosystem in Deutschland, Österreich, Italien und Polen. Ergänzt werde das Angebot durch Consulting, Managed Services und KI-Features.


HANDEL INTERNATIONAL

ChatGPT wird zum Online-Shop: Direktkauf im Chat
OpenAI führt in den USA eine Direktkauf-Funktion für ChatGPT ein, berichtet Fortune.com. Nutzer könnten künftig Produkte im Chat bestellen, ohne auf externe Websites wechseln zu müssen. Das mit Stripe entwickelte „Instant Checkout“ starte zunächst mit Etsy-Verkäufern, bald folgten über eine Million Shopify-Händler wie beispielsweise Glossier und Skims. OpenAI erhalte eine Transaktionsgebühr und monetarisiere damit seine 700 Mio. wöchentlichen Nutzer – trotzdem seien die Produktvorschläge organisch und nicht durch Zahlungen beeinflusst. Das zugrunde liegende „Agentic Commerce Protocol“ werde als Open Source veröffentlicht, sodass jeder Online-Händler eine Shopping-Integration bauen könne.

Checkout.com: Aktienrückkauf und 30 Prozent Wachstumsziel
Checkout.com startet ein Mitarbeiter-Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 12 Mrd. Dollar, berichtet Electronicpaymentsinternational.com. Der Zahlungsanbieter peile für das laufende Geschäftsjahr über 30 Prozent Nettoumsatzwachstum im Kerngeschäft an und erwarte ein E-Commerce-Zahlungsvolumen von mehr als 300 Mrd. Dollar. Nach 45 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr plane das Unternehmen die Belegschaft um 15 Prozent auf 2.300 Mitarbeiter auszubauen. Partnerschaften mit Ebay und Pinterest sowie KI-gestützte Lösungen wie „Intelligent Acceptance“ hätten Händlern bereits 15 Mrd. Dollar zusätzlichen Umsatz erschlossen.

Iran peilt 180 Mrd. Dollar E-Commerce-Umsatz an
Irans E-Commerce soll bis Ende März 2026 ein Volumen von 180 Mrd. Dollar erreichen, berichtet Tehrantimes.com. Der rasante Aufstieg sei durch Infrastrukturausbau und digitale Technologien befeuert, erkläre Ali Hakim Javadi, Leiter der Iranian Information Technology Organization. Die Umsätze im Online-Handel seien von 64 Mrd. Dollar im Jahr 2022/23 bereits auf 90 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr geklettert.

Kanaren kämpfen gegen Steuer-Privileg für Online-Lieferungen
Die Kanarischen Inseln wollen gegen Wettbewerbsverzerrungen durch Online-Plattformen vorgehen, berichtet Kanarenmarkt.de. Bestellungen von außerhalb der Inseln bis 150 Euro seien von der lokalen Steuer IGIC befreit – drei Viertel aller Online-Käufe fielen darunter. Eine Arbeitsgruppe aus Wirtschaft und Regierung solle Lösungen entwickeln, etwa vollständige Befreiung von der IGIC für lokale Händler oder höhere Transportzuschüsse. Trotz des gestiegenen Einzelhandelsumsatzes hielten Geschäftsschließungen an, getrieben von hohen Inselkosten und schwacher Nachfolgeplanung.


Händler wechseln von Banken zu Pay-Techs
Vier von zehn kleinen und mittelgroßen Händlern erwägen den Wechsel zu digitalen Zahlungsdienstleistern, zeigt der World Payments Report von Capgemini. So benötigten Banken für die Einrichtung neuer Händler bis zu sieben Tage und 496 Dollar, während Pay-Techs neue Kunden in unter 60 Minuten für 214 Dollar freischalten könnten. Zugleich verlören Händler etwa zwei Prozent ihres Umsatzes durch Zahlungsbetrug und erlitten bis zu neun Stunden Systemausfälle jährlich – doch nur 26 Prozent der Bank-Führungskräfte vertrauten den eigenen Sicherheitsmaßnahmen.

Sieben von zehn Finanz-Tipps auf Tiktok sind irreführend
Sieben von zehn Finanzinhalten auf Tiktok sind irreführend, ermittelte eine Studie von DayTrader.com laut Businessinsider.de. Finanzanalyst Paul Homes habe beliebte Investment-Hashtags untersucht und Videos nach mehreren Kriterien bewertet. Inhalte mit der Note C oder schlechter seien als irreführend klassifiziert worden – ein Verdikt, das 70 Prozent der analysierten Videos traf. Dabei gelte Tiktok längst als wichtige Informationsquelle: 37 Prozent der Gen-Z-Investoren nennen soziale Medien als entscheidenden Faktor für den Einstieg ins Investieren.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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