Garten-und-Freizeit in Frühlingslaune, Getnow, Esprit, M&S, Ocado, Amazon, Walmart, Etsy, Farfetch, Harrods, Home Depot

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Liebe Leserin, lieber Leser, unser Beitrag über schmutzige Tricks, betrügerische Aktionen und erpresserische Attacken auf dem Marktplatz von Amazon zieht gerade weite Kreise. Auch von Sellern kommt Lob und Zustimmung. Öffentlich reden wollen sie über ihre Erfahrungen mit der dunklen Seite des Business nicht. Wir würden schon. Trauen Sie sich und schreiben Sie uns! Aber jetzt zum Tagesgeschäft mit Licht und Schatten.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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Getnow fährt nach Essen
Nach München, Berlin, Düsseldorf, Rheinland und Frankfurt tritt der Lebensmittel-Lieferdienst Getnow nun auch in Essen an. Jenseits der Kooperation mit Metro peilt das Start-up, das mit DHL ausliefert, derzeit ein Multi-Supply-Angebot für weitere Handelspartner an.
Esprit kränkelt Dem Mode-Label Esprit geht es gar nicht gut. Die Kette kränkelt dermaßen, dass sogar die Erlöse im Online-Shop zurückgehen. Das muss man erst einmal schaffen. Wir wollen die negativen Zahlen (Nettoverlust knapp 199 Millionen Euro bei einem Umsatzrückgang von 14,4 Prozent auf 758 Millionen Euro) hier gar nicht einzeln aufführen. Das verdirbt anderen nur die Stimmung. Das Elend im Detail lesen Sie bei Fashion United. Das Sanierungsprogramm und die Stellenstreichungen (400 Stellen) kann man bei der FAZ nachlesen.

INTERNATIONAL

M&S verhandelt mit Ocado
Der Handelskonzern Marks & Spencer (M&S) und der Online-Supermarkt Ocado verhandeln über ein Joint Venture. 800 bis 900 Mio britische Pfund sollen für einen 50-Prozent-Anteil als Angebot auf dem Tisch liegen. Die Ocado-Technologie für vollautomatische Lager würde bei dem Deal abgespalten.

Amazon macht`s mit Milch
Amazon verkauft jetzt in den USA auch Milch unter seiner Eigenmarke "Happy Belly" via AmazonFresh. Hierzulande gibt es bislang nur Kaffee, Kaffeekapseln und Knabberzeug wie beispielsweise Studentenfutter. In den USA gibt es sogar Käse. In Japan gar Getränke. Ich fürchte, da ist ein Ende so schnell nicht abzusehen.
Walmart kauft KI-Start-up
Walmart kauft sich das israelische Start-up Aspectiva. Dessen KI-Technologie kann unter anderem nutzergenerierte Inhalte wie beispielsweise Produktbewertungen analysieren, sie mit dem Browserverhalten eines Kunden kombinieren und dann Produktvorschläge machen. Online und offline.

Etsy wappnet sich gegen Amazon
Die Handarbeitsplattform liefert gerade deutliche Wachstumszahlen ab und scheint damit vom Vordringen von Amazon in diesem Segment recht unbeeindruckt. Allerdings nicht ganz. Die Plattform beknetet ihre Partner, Versandgebühren zu reduzieren oder am besten gleich ganz darauf zu verzichten. Zeichen dafür, dass man die Avancen von Amazon an Handarbeitskunden ziemlich ernst nimmt.
Farfetch und Harrods kooperieren
Die Luxusmode-Plattform Farfetch kooperiert mit dem Londoner Luxus-Kaufhaus Harrods. Die britische Institution will sich auf diesem Weg globalen Online-Kunden andienen.
Home Depot verfehlt Erwartungen
Die US-Baumarktkette Home Depot bekommt die schleppende Konjunktur zu spüren und bleibt in den USA hinter den Erwartungen zurück. Zwar stieg in den drei Monaten per 3. Februar der Umsatz um 11 Prozent auf 26,49 Milliarden Dollar (plus 5 Prozent auf vergleichbarer Fläche) und der Nettogewinn kletterte um 32 Prozent auf 2,34 Milliarden Dollar, doch hatte man mehr erwartet und auch die Aussichten sind eher trübe. Unter dem Strich verdiente Home Depot rund 11 Milliarden Dollar (Plus 29 Prozent) Genug Cash für die ehrgeizigen Investitionen ist also da. Home Depot will in den nächsten fünf Jahren 1,2 Milliarden Dollar in seine Lieferkette und E-Commerce investieren.



Zahl des Tages
Bei der Wahl des Baumarkts zählt nicht so sehr die Marke, sondern die Nähe. Die Kette ist nur für etwa jeden Fünften relevant, ermittelte Bazaarvoice und sagt, dass hierzulande 38 Prozent der Befragten Heimwerkerbedarf online kaufen. Da ist es ja am nächsten.

Start-up des Tages Die SaaS-Lösung des Düsseldorfer Start-ups Scalue identifiziert auf Knopfdruck Einsparpotenziale im Einkauf.
Favorit der Leser am Vortag
Auf dem Amazon-Marktplatz wird mit immer härteren Bandagen gekämpft. Händler kopieren, täuschen, sabotieren, bedrohen und erpressen Konkurrenten - und bestechen sogar Konzernmitarbeiter. Im Krieg auf der Plattform sind Amazons eigene Regeln zur ultimativen Waffe geworden.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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