
Lockangebote für Amazon Pay, FedEx-Verbot, Weltbild verkauft Online-Kurse, Alexa, Budnikowsky, DPD, Hermes
Daumenschrauben kann man bei Amazon kaufen. Oder man bekommt sie zu spüren. So wie jetzt die Marktplatzhändler in den USA. Es ist nur eine von vielen Machtdemonstrationen.
HANDEL NATIONAL
Weltbild verkauft Online-Kurse Weltbild will künftig an Online-Content verdienen und verkauft unter anderem Online-Kurse wie „Crashkurs Ernährungskompass“ für eine gesunden Ernährung. “Außerdem gibts Englisch-Kurse und reichlich Lebenshilfe per Video. Details weiß Neuhandeln.
Streiks bei Amazon
Alle Jahre wieder: Verdi bestreikt einmal mehr Amazon in der Vorweihnachtszeit. Und einmal mehr wird Amazon das mit seinen Hubs in den Nachbarländern ausgleichen. Betroffen sind in diesen Tagen unter anderem die Logistikstätten in Bad Hersfeld, Leipzig, Koblenz, Rheinberg, Werne. Diesmal streikt man unter anderem für mehr Weihnachtsgeld bei Amazon.
Hermes ersetzt Paketkarte mit Mail
Seit kurzem werden viele Paketempfänger von Hermes per E-Mail informiert, wenn der Hermes-Bote sie bei der Zustellung nicht antreffen konnte. Die digitale Benachrichtigungskarte löst die blaue Papierkarte im Briefkasten sukzessive ab. Der Rollout erfolgt schrittweise bei allen Kunden, deren gültige E-Mail-Adresse dem Paketdienst vorliegt.
Budnikowsky nimmt DPD-Pakete
In 20 Filialen der Drogeriemarktkette Budnikowsky können Kunden testweise Pakete abholen und abgeben. Partner ist DPD. Wie die Prozesse und Warteschlangen dann an der Kasse bei Massenandrang aussehen, möchte man sich im Moment vorstellen. Vorstellen kann man sich, dass das mehr Kunden in den Laden bringt.
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Omnichannel-Strategien im Einzelhandel
Noch stärker als der Preis entscheidet heutzutage das Kundenerlebnis über die Wahl einer Marke. Für Einzelhändler empfiehlt es sich daher einen nahtlosen Kundenservice über mehrere Kanäle hinweg zu bieten. Welche Prozesse Sie als Einzelhändler konkret implementieren sollten, um ein echter Omnichannel-Player zu werden, erfahren Sie im Whitepaper „Making Your Omnichannel Strategy a Reality“.
INTERNATIONAL
Lockangebote für Amazon Pay
Amazon Pay rangiert als Zahlmittel ja immer noch eher so unter "ferner liefen". Jetzt versucht der Online-Riese seinen Bezahldienst bei den Unternehmen mit Werbe-Goodies zu pushen. Händler und Marken in den USA, die Amazon Pay einbinden, dürfen mit mehr Präsenz im Marketing rechnen, darunter im Newsletter und bei Social Media-Promotionen.
Amazon untersagt US-Marktplatzhändlern Waren via FedEx zu versenden. Grund: FedEx sei nicht zuverlässig genug. Wirklicher Grund: Amazon dürfte das Geschäft mit der eigenen Logistik machen wollen. Amazon will den Bann aber aufheben, wenn die Leistung wieder besser wird, heißt es.
Amazon will Alexa-Content zu Geld machen
Amazon will mit Premium-Content über Alexa, mit Video, Musik und News Geld verdienen. Denkbar: Abo-Modelle und Werbung. Bis zu 10.000 Leute sollen sich laut "The Information" darüber Gedanken machen. Und die müssen wohl auch Lösungen finden, wie Spotify und Co überzeugt werden, ihren "Zehnten" abzuliefern.
Favorit der Leser Datengetriebenes Marketing ist einer der wichtigsten Wachstumshebel für E-Commerce-Anbieter. Dank neuer Technologien können Marketer dabei auf eine wachsende Anzahl von Datenpunkten zurückgreifen, um Conversions zu generieren und Customer Journeys zu optimieren. Der Blick fällt dabei noch immer viel zu selten auf die Optimierung des Customer Lifetime Values, meint János Moldvay. Der CEO von Adtriba erklärt, worauf es ankommt.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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