Osterumsatz, Onestopbox, Mindfuel, Inflation, Fashionphile, EPI, Xiaomi, Youtube, Didthis, Apple + Google, Green Coding Solutions

Osterumsatz, Onestopbox, Mindfuel, Inflation, Fashionphile, EPI, Xiaomi, Youtube, Didthis, Apple + Google, Green Coding Solutions

Aktuelle E-Commerce-News: Osterumsatz, Onestopbox, Mindfuel, Inflation, Fashionphile, EPI, Xiaomi, Youtube, Didthis und weitere Themen im Überblick.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
6 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

HANDEL NATIONAL

HDE erwartet zu Ostern 2,2 Mrd. Euro Umsatz
Laut einer Umfrage des HDE feiern 41 Prozent der deutschen Verbraucher das Osterfest unter anderem mit Shopping. Ganz oben auf dem österlichen Einkaufszettel stehen bei 74 Prozent Lebensmittel, gefolgt von Blumen mit 47 Prozent und passenden Dekorationsartikeln mit 45 Prozent. Pro Kopf bedeutet das 39 Euro und damit einen Umsatz von 2,2 Mrd. Euro, etwa so viel wie im Vorjahr.

Onestopbox für Pakete von allen
Die DHL-Tochter Inal (Innovative und nachhaltige Automationslösungen) will noch in diesem Jahr hundert ihrer White-Label-Paketboxen „Onestopbox“ aufstellen, bis Ende 2025 sollen es 2.000 sein, berichtet Golem.de. Im Gegensatz zu den 13.000 Packstationen, die DHL betreibt, soll die Onestopbox allen Zustelldiensten und Einzelhändlern offenstehen, ähnlich wie die Smart-Locker-Lösung von Myflexbox. Die maximale Paketgröße in den XL-Fächern beträgt 75 x 60 x 40 Zentimeter. (Ein Standard-Umzugskarton hat die Maße 60 x 30 x 33 Zentimeter).

Digitalisierung als Chance für die Energiewende
83 Prozent der von Bitkom befragten 1.005 Verbraucher sehen in der Digitalisierung eine Chance für die Energiewende, nur 13 Prozent ein Risiko. Ebenfalls 83 Prozent geben an, bewusst Energie zu sparen, und 79 Prozent wünschen sich, ihren Stromverbrauch so einfach ablesen zu können wie den Datenverbrauch des Handys oder den Spritverbrauch des Autos. Zwei Drittel begrüßen das Tempo der Energiewende, 14 Prozent geht sie zu langsam und wiederum 14 Prozent zu schnell. Fast alle, 93 Prozent, geben zu, den Überblick über die Energiepolitik verloren zu haben.

Mindfuel sortiert wilde Daten
Das 2020 gegründete Münchner Daten-Start-up Mindfuel konnte in einer abgeschlossenen Seed-Runde 3,75 Mio. Euro einsammeln, berichtet Businessinsider.de. Die Plattform des Unternehmens mit dem Namen „Delight“ erleichtert es Unternehmen, Datensätze aus verschiedenen Geschäftsbereichen so zu ordnen und zu sortieren, dass ein Mehrwert entsteht und deutlich wird, wie Geld gespart, verdient oder eingesetzt werden kann. Zu den Kunden zählen bereits Vodafone, HelloFresh und der Cornelsen Verlag.


HANDEL INTERNATIONAL

Inflation im Euroraum sinkt auf 2,6 Prozent
Die Inflation im Euroraum ist im Februar auf 2,6 Prozent gesunken, gegenüber 2,8 Prozent im Januar, berichtet Eurostat. Ein Jahr zuvor hatte sie 8,5 Prozent betragen. Die niedrigsten Raten wurden in Lettland, Dänemark (0,6 Prozent) und Italien (0,8 Prozent) gemessen, die höchsten in Rumänien (7,1 Prozent), Kroatien (4,8 Prozent) und Estland (4,4 Prozent). In Deutschland lag der Wert bei 2,7 Prozent und in Österreich bei 4,2 Prozent.

Fashionphile übernimmt 2a
Die Re-Commerce-Plattform Fashionphile hat die Vermögenswerte des kanadischen Großhändlers für authentische, gebrauchte Luxusmode 2a übernommen. CEO und Gründer Fred Mannella wechselt zu Fashionphile und übernimmt das Großhandelsgeschäft. Laut Fashionunited.com soll mit dieser jüngsten Übernahme das neue B2B-Großhandelsangebot für Vintage-Luxusmode international ausgebaut werden.

Über 50.000 Entlassungen in der US-Tech-Branche
Laut der Website Layoffs.fyi wurden in diesem Jahr bereits mehr als 50.000 Mitarbeiter in 209 Technologieunternehmen entlassen. Das ist die höchste Zahl seit dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2001. Die Stellenausschreibungen verlangen höhere Qualifikationen und bieten weniger Geld, so dass insbesondere Softwareentwickler und Datenwissenschaftler keine Jobs finden und die Branche verlassen müssen. Im Bereich der künstlichen Intelligenz hingegen werden Fachkräfte gesucht; ein KI-Ingenieur der niedrigsten Einsteigerstufe kann bereits 124.000 Dollar im Jahr verdienen.

Europäische Paymentlösung EPI kommt im Juni
Die eigentlich für 2023 angekündigte europäische Bezahllösung EPI wird ab Juni in einem ersten Schritt für Zahlungen von Handy zu Handy in Deutschland, Belgien und Frankreich verfügbar sein, berichtet Techbook.de. Weitere Funktionen wie physische und digitale Kartenzahlung, Sofortüberweisung, Buy-now-pay-later und mobiles Bezahlen per App sollen folgen. Die 2020 gegründete EPI Interim Company SE, zu der sich 16 europäische Banken – darunter BNP Paribas, Société Générale, ABN Amro, ING, Deutsche Sparkasse und DZ Bank – zusammengeschlossen haben, will damit unabhängiger von US-Anbietern wie Google Pay, Apple Pay oder Paypal werden und rein nationale Bezahlsysteme ablösen.

Xiaomi baut seine Internetdienste aus
Der chinesische Unterhaltungselektronikhersteller Xiaomi hat seine neue Internet-Partnerstrategie 2024 mit dem Titel „Grow with Xiaomi“ vorgestellt, berichtet Scmp.com. Im Zuge der Umstellung des eigenen Betriebssystems Miui mit derzeit 623 Millionen Nutzern weltweit auf den Nachfolger HyperOS soll auch der eigene App-Store ausgebaut werden, um speziell den Vertrieb von Spielen zu fördern. Darüber hinaus bietet man Werbetreibenden mit App-Empfehlungen, Traffic-Auswertungen und der Integration von Rabattlösungen neue Möglichkeiten. Außerdem führt das Unternehmen „Instant Web“ ein, das einen Webbrowser, einen Videoplayer und ein Game Center umfasst und durch ein eigenes Beschleunigungs-Framework die Ladegeschwindigkeit von Webseiten um das Achtfache erhöhen soll.


Didthis ist Mozillas neue soziale Plattform
Die Mozilla Corporation, die hinter dem Browser Firefox steht, hat in einem Blogpost Didthis vorgestellt, eine soziale Plattform für alle, die einem Hobby nachgehen und dieses für sich dokumentieren wollen. Das Projekt ist bewusst nicht wie ein klassisches Social-Media-Angebot und auch nicht wie ein möglicherweise abschreckendes Fachforum konzipiert. Vielmehr können die Nutzer hier einfach eine Zeitleiste für ihre Projekte anlegen, um den Fortschritt zu protokollieren. Alles, was man auf Didthis postet, ist standardmäßig privat, kann aber per Link geteilt werden. Wenn die Community es wünscht, könnten in Zukunft Features wie in anderen sozialen Medien hinzugefügt werden, aber der Fokus liegt auf gesunden Interaktionen und nicht auf Viralität.

Youtube führt verpflichtenden KI-Hinweis ein
Youtube bietet seinen Creators nun die Möglichkeit, beim Upload anzugeben, ob ihr Video „veränderte oder synthetische“ Inhalte enthält. Die Urheber sind nach den neuen AGB verpflichtet, dies anzugeben. Als Beispiele nennt Theverge.com das Einblenden eines falschen Tornados, der sich auf eine echte Stadt zubewegt, oder die Verwendung falscher Stimmen, um eine echte Person ein Video erzählen zu lassen. Nicht gemeint sind Schönheitsfilter, Spezialeffekte wie Hintergrundunschärfe und „eindeutig unrealistische Inhalte“ wie Animationen.

Apple interessiert sich offenbar für Google Gemini
Offenbar befindet sich Apple in Gesprächen mit Google, um die KI Gemini in sein neuestes Betriebssystem iOS 18 zu integrieren, zitiert Golem.de einen Artikel von Bloomberg. Die neue Version ist für diesen Herbst angekündigt und eine Lizenzierung könnte Druck von Apples Eigenentwicklungen nehmen, die mit ihrem Sprachmodell Ajax und dem Chatbot Apple GTP vielleicht noch von der Marktreife entfernt sind. Nicht auszuschließen ist, dass die Kooperation die Kartellwächter in den USA und in Europa auf den Plan ruft. Wegen der Milliarden, die Google an Apple zahlt, um die Standardsuchmaschine auf iOS sein zu dürfen, werden mögliche Verfahren bereits geprüft.


NACHHALTIGKEIT

Nachhaltige Software: So können Shops ihren digitalen CO2-Fußabdruck verringern
Nicht nur der CO2-Fußabdruck des Produktsortiments, auch die eingesetzte Software entscheidet über die Klimabilanz eines Onlineshops. Der digitale CO2-Fußabdruck beginnt deshalb schon beim Bestellprozess. Arne Tarara vom Berliner Unternehmen Green Coding Solutions erklärt in einem Gastbeitrag, wie Shopbetreiber ihren CO2-Verbrauch messen und durch effizienteren Softwareeinsatz senken können.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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