Saturn lässt es menscheln, Beate Uhse, Bünting, Digitec, Shippo, Amazon

Saturn lässt es menscheln, Beate Uhse, Bünting, Digitec, Shippo, Amazon

Liebe Leserin, lieber Leser, mit dem Start von "OR - dem etailment Podcast" sind wir sehr glücklich. Über alle Plattformen haben unsere ersten beiden Folgen der Serie zum Thema "Optimierung" bereits über 3000 Hörer erreicht. Heute Mittag geht es mit einer neuen Folge und dem SEO-Experten Andre Alpar weiter. Wir freuen uns auf Sie.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Saturn lässt es menscheln:

Bei Saturn soll der neue Claim "Technik (er)leben" Technik und Einkauf menschlicher und erlebbarer machen. Testimonial Tech-Nick hat damit nun ausgedient, stattdessen zeigen die ersten neuen Spots (Agentur: Jung von Matt), wie Technik das Leben der Menschen bereichert. So erzählt ein Spot, wie eine VR-Brille einen geistig abwesenden alten Herren im Pflegeheim zurück ins Leben holt. Der Startschuss zur Kampagne ist am 1. November. Dann wird dieser Spot als 89-Sekunden-Kurzfilm zur besten Sendezeit um 20.13 Uhr zeitgleich auf allen privaten TV-Sendern ausgestrahlt.

Beate Uhse weiter in der Krise:

Der Erotik-Händler Beate Uhse verschiebt erneut die Vorlage des Jahresberichts für 2016! Grund dürfte sein, dass das Ergebnis deutlich unter der Umsatz- und Ertragsprognose bleibt. "Die finanzielle Lage des Traditions-Unternehmens ist desolat", urteilt das "Handelsblatt". Der Gesamtumsatz werde nicht bei 105 bis 110 Millionen Euro liegen, sondern bei 103 Millionen Euro. Der Verlust vor Steuern und Zinsen liege nicht bei einer Million Euro, sondern bei bis zu 6,2 Millionen Euro.

Bünting plant weitere Online-Shops:

Bünting (Mytime.de) baut nun auch Online-Shops für seine Vertriebslinien Combi und Famila. Das erklärte Bünting-Chef Markus Buntz im Gespräch mit der Lebensmittel Zeitung.

INTERNATIONAL

Digitec macht Re-Commerce per Bestellhistorie ganz leicht:

Beim größten Schweizer Onlinehändler Digitec (pdf) können Kunden über eine Re-Commerce-Lösung jetzt ihre gebrauchten Produkte weiterverkaufen. Der Elektronikriese nutzt dafür die Bestellhistorie seiner Kunden. Verkauft werden können nämlich Artikel, die die Kunden seit August 2014 beim Onlinehändler gekauft haben. Das macht es dem Nutzer besonders einfach. Der Verkäufer wählt den Artikel einfach aus seiner Liste im Kundenkonto aus und fügt Angaben zum Zustand des Artikels und den gewünschten Verkaufspreis hinzu.

Shippo - Deutsche Gründer überzeugen im Silicon Valley:

Das von den deutschen Gründern Simon Kreuz und Laura Behrens Wu im Silicon Valley gegründete Versand-Startup Shippo hat in einer Finanzierungsrunde 20 Millionen Dollar eingesammelt. Shippo bietet eine Software, die Händlern den Paketversand erleichtert und über eine App den Zufriff auf Paketdienste wie UPS, FedEx oder DHL ermöglicht. Dabei sollen die Händler von Rabatten profitieren.

Amazon startet kostenpflichtige Skills für Alexa:

Wer die Entwickler auf seine Seite ziehen und sie mit Aussicht auf das große Geld auf seine Plattform locken kann, der gewinnt den Wettbewerb der Systeme. Das hat zuletzt Apple mit seinem App-Store gezeigt, ohne den das iPhone nie seinen Status erreicht hätte. Nun versucht Amazon beim Echo ähnliches. Die Zahl der Skills, also der Mini-Programme für die Sprach-Software Alexa, wächst gerade gewaltig und bekommt einen weiteren Schub, weil Amazon nun auch Skills ermöglicht, für die der Nutzer bezahlen muss. Eine der ersten Lösungen ist das populäre Ratespiel "Jeopardy".

Lesetipp des Tages:

Im Gefolge von Amazon und Zalando setzen immer mehr Händler auf Plattformstrategien. Internet World erklärt die unterschiedlichen Strategien und sagt, wer die besten Chancen hat.

Beliebtester Beitrag am Vortag:

Digitalisierung hängt auch von Software ab. Eine Sonderrolle nimmt ein System ein, mit dem Handelsunternehmen das Geschäft steuern und einfach besser planen - ERP-Software.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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