Studie zeigt, wie Kunden digitale Technologien nutzen, eBay feiert matt, Park up, Spreadshirt, Amazon

Studie zeigt, wie Kunden digitale Technologien nutzen, eBay feiert matt, Park up, Spreadshirt, Amazon

Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht gibt es doch noch eine Zukunft für den klassischen Handel. Als Unterhaltungsformat. Auf YouTube, das schon einige eigenartige Entertainment-Formen wie ASMR hervorgebracht hat, sind nun Videos ein Trend, die Menschen zeigen, die durch Supermärkte streifen und Sortimente vorstellen. Die NZZ philosophiert da vom "musealen Charakter" des Handels und der Sehnsucht nach "einem biedermeierlichen Ort". WIchtiger dürfte aber eine Studie sein, die sagt, was digit...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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HANDEL NATIONAL


eBay feiert matt eBay feiert seinen 20. Geburtstag in Deutschland. Die TV-Kampagne (Spot) dazu kommt von den Top-Kreativen bei Jung von Matt/Spree. Der Spot zeigt, dass auch die Werbegenies manchmal nur einen guten Song aussuchen und eine nette, wenn auch herzige Story erzählen können, die auch ein Dachbodenfund von einem verlorenen Pitch sein könnte und die man am nächsten Tag vermutlich schon wieder vergessen hat. Was das alles jenseits des Slogans "Finde, was dich happy macht" zudem mit eBay zu tun hat, wird nicht so ganz klar. Vielleicht mal `ne kreative KI ranlassen.
Parkhaus als Paketstation Das Stuttgarter Pilotprojekt "Park_up" will ungenutzte Stellflächen in Innenstadt-Parkhäusern als Mikro-Depots und Verlade-Stationen für Pakete nutzen. Es testen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zusammen mit dem Parkhausbetreiber Apcoa, dem Logistiker Velocarrier und dem Parkdienstleistungsanbieter Evopark. Die Anfänge des Projekts reichen übrigens zurück bis in das Jahr 2017.
Spreadshirt druckreich
Spreadshirt kann sich für 2018 10 Millionen Euro EBITDA auf das T-Shirt drucken lassen. Das ist immerhin ein Plus von 23% gegenüber dem Vorjahr für die Leipziger. Wahlweise kann man auch den Gesamtumsatz aufbügeln. Der steigerte sich um 3,4% auf 110 Millionen Euro (+3,4%). Dreiviertel davon entfallen auf die Märkte Deutschland, USA und Frankreich. Die Top 5 komplettieren Skandinavien und die Benelux-Staaten. Und woran lags? "Fokus auf Technologie und Verbesserungen der Services für unsere Partner", sagt CEO Philip Rook.

INTERNATIONAL

Amazon bietet B2B-Beauty B2B-Attacke von Amazon auf dem Beauty-Markt. Amazon bietet jetzt den Einkauf für Beauty-Profis im Webshop an. Stylisten, Friseuren und Kosmetikern soll das eine Alternative zu bisherigen Lieferanten und Shops bieten. In einem Blogbeitrag kündigte Amazon an, dass es Produkte von Marken wie OPI Professional und Wella Color Charm verkaufen wird.

Automatisierte Läden im Tal der Enttäuschung
Während hierzulande erst so richtig mit kassenlosen automatisierten Läden experimentiert wird, ist in China, so scheint es, der erste Boom mangels Laufkundschaft schon vorüber. Automatisierte Läden werden wieder dicht gemacht, Tech-Anbieter kriseln.

eBay wird mit KI persönlicher eBay treibt seine technische Aufholjagd weiter voran. Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen soll die Personalisierung gleich auf 10 unterschiedliche Arten verbessern. Die ganz aktuellen und die schon erprobten Neuerungen fasst eBay selbst zusammen


Studie zeigt, wie Kunden digitale Technologien nutzen Bequemlichkeit muss sie bieten und bequem sein, die digitale Technologie im Handel, dann akzeptiert sie auch der Kunde. Dienste wie Liefer-Tracking, Bildsuche und SB-Kasse werden gegenwärtig intensiver genutzt. Manch anderen hochgejazzten Tech-Trend kennt der Kunde indes kaum.
So in etwa lautet das Ergebnis der mehr als ergiebigen Studie „Handel mit der Zukunft“ von ECC Köln und Otto Group, die heute vormittag veröffentlicht wird.
Auch will der Kunde nicht nassforsch ausgehorcht werden, wenn das mit der digitalen Beziehung klappen soll. Doch gerade beim Datenschutz ist Unwissen erschreckend weit verbreitet: So glauben 63 Prozent der Befragten, noch nie persönliche Kontakte freigegeben zu haben – 95 Prozent von ihnen nutzen aber regelmäßig WhatsApp. Ein weiteres Beispiel: Rund die Hälfte der Befragten ist der Auffassung, noch nie Daten zum eigenen Kaufverhalten übermittelt zu haben, 74 Prozent von ihnen nutzen jedoch regelmäßig Kundenkarten und 90 Prozent gehen regelmäßig online shoppen.
Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.
Lesetipp des Tages
Wer bei Amazon als Anbieter im Riesen-Angebot nicht untergehen will, der muss sich schlau machen. Ein guter Einstieg ist da das Buch “E-Commerce mit Amazon”. Darin breiten die factor-a Geschäftsführer Marc Aufzug und Dominik Bors ihr Fachwissen aus.: Von den ersten Schritten bei Amazon über den Aufbau einer Produktdetailseite bis hin zum messbaren Account-Handling werden alle relevanten Fragen beantwortet. Das Buch gibt es, natürlich, bei Amazon. Die über 400 Seiten machen übrigens wirklich schlauer.

Start-up des Tages Eine 1,2 Millionen Euro Finanzierung gab es im Mai 2018 für das Leipziger Start-up Relax Commerce und das dahinter stehende Suchportal Wundercurves. Was macht die Shoppingplattform für Mode in großen Größen so attraktiv?
Favorit der Leser
Lebensmittelkompetenz – das Zauberwort für den Erfolg in Sachen Food-Lieferservices. Lange hat man dies Newcomern abgesprochen. Doch sie sind gekommen, um zu bleiben - die Herausforderer von Amazon fresh.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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