
Wie Amazon und eBay auf Trump reagieren, Amazon startet Spotify-Rivalen, Einhorn-Shokolade, Burberry, Apple
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Bei manch einem ist die Überraschung immer wieder groß. Natürlich kann man Weihnachtsbäume online kaufen! Lokale Anbieter gibt es reichlich. Die kleinen Händler konkurrieren dabei mit großen Ketten wie Hornbach. Alle liefern natürlich frisch an die Haustür. Besonders locker gibt sich da meinetanne.de. Da kauft man nicht einfach eine Nordmanntanne. Man wählt zwischen dem smarten Sven, dem charmanten Leander oder dem großen Karl.
Amazon startet Spotify-Rivalen:
Amazon legt im Internet mit dem Launch von Amazon Music Unlimited in Deutschland und Österreich nun auch Platten auf. 40 Millionen Songs stehen im Katalog und per App bereit. Damit hübscht Amazon sein Prime-Angebot massiv auf, wenn die Prime-Kunden bereits sind, zusätzlich 7,99 Euro im Monat zu zahlen. Ein Abonnement für Echo-Besitzer kostet 3,99 Euro im Monat. Kunden ohne Prime zahlen 9,99 Euro. Das zahlen auch Spotify-Nutzer für einen Premium-Account. Ab Sommer 2017 bietet Amazon auch Live-Bundesliga-Audio-Streams.Einhorn-Schokolade legt Server lahm:
Einhorn-Schokolade von Ritter Sport ist gerade Kult. Eigentlich kaum mehr als eine flotte Werbeidee, hat die gewaltige Nachfrage den Online-Shop von Ritter Sport in die Knie gezwungen. Die weiße Schokolade mit Joghurt und Himbeer-Cassis-Regenbogen war schon am Erstverkaufstag 1. November restlos ausverkauft. Damals hatte Ritter Sport den limitierten Verkauf nur per Facebook angekündigt. Die Neuauflage legte nun abermals den Server lahm. "Trotz massiv erhöhter Server-Kapazitäten", wie es bei Ritter Sport heißt.INTERNATIONAL
eBay und Amazon - Klare Signale nach dem Trump-Sieg:
Nachdem Wahlsieg von Donald Trump senden sowohl eBay-Chef Devin Wenig als auch Amazon-Boss Jeff Bezos, der Trump zuvor noch höflich zum Wahlsieg gratuliert hatte, interessante Signale aus. In einem Memo an die Mitarbeiter betont Wenig die Vielfalt ("Diversity") als besonders wertvoll für das Unternehmen (“This diversity is one of the most valuable assets we have as we drive our business forward.”). Bezos betont seinerseits in einer E-Mail den Wert von Toleranz und Vielfalt ( “Amazon has always been, and always will be, committed to equal rights, tolerance and diversity. And we firmly reject, and have zero tolerance for, harassment of any kind.”).
Burberry stärkt Vernetzung:
Burberry rüstet sich für Verbesserungen im Omnichannel. So sollen Bestellungen künftig auch über die Läden ausgeliefert werden und eine neue App online und offline besser verbinden. Die App soll zudem mehr Personalisierung bieten, weiß Internet Retailer.
IBM-Watson berät B2B-Kunden:
Beim US-Büromaterial-Händler Staples berät die Künstliche Intelligenz der IBM-Software Watson testweise die B2B-Kunden. Watson soll Vorschläge für Bestellungen machen, wenn bestehende Materialien zur Neige gehen.Amazon verklagt Fälscher:
Amazon hat erstmals Klage gegen mehr als zwanzig Verkäufer eingereicht, die auf Amazon Fälschungen angeboten haben, berichtet Internet Retailer.Amazon baut Home Services aus:
Helpling und Co aufgepasst! Amazon expandiert mit seinen „Home Services“ in 20 US-Städte, weiß Techchrunch. Über den Marktplatz vermittelt Amazon Haushaltsdienstleistungen von der Putzfrau bis zum Handwerker.TRENDS & FAKTEN
Apple liebäugelt mit digitalen Brillen:
Apple arbeitet offenbar an einer eigenen Variante von Google Glass. Die Brillen sollen unter anderem Augmented Reality integrieren können und mit dem iPhone gekoppelt werden, spekuliert Bloomberg.Zahl des Tages:
Knapp drei Viertel der deutschen Konsumenten (73 Prozent) erwarten vom Marketing mehr begeisternden Content. Fast genauso viele (70 Prozent) wünschen sich auf jeden Post und jede Anfrage eine sofortige Antwort. Gefragt ist unter anderem auch eine maßgeschneiderte personalisierte Ansprache (62 Prozent). Das sind einige der zentralen Ergebnisse des "Digital Roadblock Reports" von Adobe, den unser Schwestertitel Horizont ausführlich vorstellen wird. Im Rahmen der europäischen Studie wurden mehr als 1.300 Marketingverantwortliche in Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt.Beliebtester Beitrag am Vortag:
Mehr DDoS-Attacken: So schützen sich Onlinehändler gegen HackerChefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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