
Zalando juckt die Retourenquote nicht, Omega, Auctionata, Vite EnVogue, Kicker, Asos, Snapchat
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Die Retourenquote, die böse. Sie muss herhalten, um den Onlinehandel mit dicken Fragezeichen zu versehen. 50 Prozent Retourenquote - da setzt man ganz aufgeregt drei Ausrufezeichen dahinter. Moritz Hahn, Senior Vice President bei Zalando, wischt das vom Tisch. Flexibilität, kluge Prozesse, clevere Einkaufspolitik sorgen für lässige Egalheit. Effizienz im rückwärtigen Bereich ist nicht sexy und schlagzeilentauglich - das Ergebnis schon.
Zalando juckt die Retourenquote nicht:
Moritz Hahn, Senior Vice President bei Zalando, zeigt im Interview mit der TextilWirtschaft der Branche, wo der Hammer hängt: „Es kommt gar nicht auf die Retourenquote an, sondern darauf, dass der Kunde zumindest einen Artikel behält“, sagt Hahn. „Selbst wenn der Kunde zehn Artikel bestellt und neun davon zurückschickt, haben wir immer noch Geld verdient – und das bei einer Retourenquote von 90 Prozent.“Omega landet Verkaufshit bei Instagram:
Auf Kongressen wird man das demnächst häufiger als Top-Beispiel sehen: Wie Omega binnen 4 Stunden 11 Millionen Schweizer Franken mit dem Verkauf einer Edel-Uhr via Instagram umgesetzt hat. Nachzulesen bei W&V. Die Uhr kostete immerhin 5400 Euro. Was man aber einschränkend wissen muss: Es wurde keine Uhr verkauft, stattdessen wurden nur Reservierungen angenommen. Die limitierte Uhr hat zudem das Zeug zum Spekulationsobjekt.Auctionata trudelt:
Das Berliner Start-Up Auctionata / Paddle8 soll Geldprobleme haben. Nach Informationen der WirtschaftsWoche sollen Mitarbeiter des Online-Auktionshauses für Kunst und Antiquitäten ihre Dezember-Gehälter bislang nicht ausgezahlt bekommen haben. In Berlin hofft man derweil wohl auf eine rettende Finanzierungsrunde.Vite EnVogue schafft 15 Millionen Euro:
Vite EnVogue, Anbieter von Second-Hand-Mode, wächst auf 15 Millionen Euro brutto in 2016. Das sagt Geschäftsführerin Karolin Junkers im Kassenzone-Interview."Kicker" startet Onlineshop:
Kurz vor Rückrundenstart der Fußball-Bundesliga launcht das Fußball-Magazin "kicker" gemeinsam mit Partner 11teamsports den neuen kicker-Onlineshop. Kunden werden dort bis zu 15.000 Artikel aus den Bereichen Fußballbekleidung, Equipment, Lifestyle und Running geboten.INTERNATIONAL
Asos deutlich im Plus:
Der Modehändler Asos schaffte in den vergangenen vier Monaten bis zum 31. Dezember ein Umsatzplus von 36 Prozent auf 714,8 Millionen Euro. Die Zahl der aktiven Kunden stieg um 25 Prozent, meldet die TextilWirtschaft.TRENDS & FAKTEN
Snapchat baut Suchfunktion ein:
Snapchat gönnt seinen Nutzern eine Suchfunktion, um Nutzer, Gruppen oder Stories zu finden, meldet Techchrunch. Damit wird die Plattform auch für Marken attraktiver, weil man schneller seine Lieblingsmarken findet.Zahl des Tages:
Der Onlinehandel in Deutschland darf bis 2019 durchschnittliche Wachstumsraten von 13 Prozent pro Jahr erwarten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Die deutsche Internetwirtschaft 2015-2019" vom Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco und Arthur D. Little.Beliebtester Beitrag am Vortag:
Verkaufsoffene Sonntage, mehr Parkplätze in den Innenstädten oder Erlebnisgastronomie im Warenhaus: Der Handel tut viel dafür, um gegenüber Digital Commerce zu bestehen. Mobile Technologie kann ein Schlüssel zum Erfolg sein: "Wie der stationäre Handel mobil überzeugt"Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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