Zalando, Kik, Billiger.de, SAP, Exporte, Google + Microsoft, Tiktok, Trip.com, Cashback-Programme, Social Media + Jugendliche

Zalando, Kik, Billiger.de, SAP, Exporte, Google + Microsoft, Tiktok, Trip.com, Cashback-Programme, Social Media + Jugendliche

Aktuelle E-Commerce-News zu Zalando, Kik, Billiger.de, SAP, Exporte, Google + Microsoft, Tiktok, Trip.com und weiteren Themen des Tages im Überblick.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
5 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

HANDEL NATIONAL

Zalando bündelt seine Partnerangebote
Zalando bündelt laut Pressemitteilung seine Angebote für Partner unter dem Namen „Zalando Partner“. Das Programm umfasst das Partnerprogramm, den Großhandelsbereich, „Connected Retail“ – ein Angebot, dass stationäre Händler mit der Plattform verbindet – sowie Marketing- und Logistikdienstleistungen, die nun alle über eine zentrale Webseite zugänglich sind. Ziel ist es, den Partnern einheitliche Informationen und die notwendigen Werkzeuge für den Wettbewerb im E-Commerce zur Verfügung zu stellen, so das Unternehmen.

Kik auch in Tschechien online
Nach den Niederlanden startet Kik nun auch in Tschechien einen Online-Shop, berichtet Fashionunited.de. Mit Deutschland, Polen und Österreich verfügt der Bekleidungsdiscounter nun in fünf Ländern über Online-Shops. Kik betreibt außerdem mehr als 4.200 Filialen in 14 europäischen Ländern.

Billiger.de verleiht sein „Bestpreissiegel“
Billiger.de hat zum dritten Mal in Folge sein „Bestpreissiegel“ an Online-Shops verliehen. In 14 verschiedenen Kategorien wurden jeweils fünf Online-Shops und fünf Marktplätze ausgezeichnet, wobei außer günstigen Preisen auch Sortimentsumfang und Kundenbewertungen berücksichtigt wurden. Außerhalb der üblichen Verdächtigen ging im Bereich „Lebensmittel und Getränke“ der erste Listenplatz an Büroshop24, wo man neben Haftnotizen, Bürostühlen und Aktenvernichtern eben auch preisgünstig Bürobedarf wie Kaffee, Tee, Kekse und Powerriegel shoppen kann.

US-Justizministerium ermittelt gegen SAP
Das US-Justizministerium untersucht laut Manager-Magazin.de mögliche Preisabsprachen zwischen SAP und Carahsoft bei Geschäften mit US-Behörden. Die Ermittlungen betreffen einen Zeitraum von etwa zehn Jahren und konzentrieren sich auf mutmaßlich überhöhte Preise. Carahsoft, ein dominanter Akteur in der staatlichen IT-Beschaffung, erzielte 2022 einen Umsatz von 11 Mrd. Dollar. SAP, weltweit größter Anbieter von ERP-Software, trennte sich unlängst von den Vorständen für Technologie, Vertrieb und Marketing.

Exporteure pessimistischer
Die Ifo-Exporterwartungen sind von minus 5,2 Punkten im September auf minus 6,3 Punkte gesunken. Die meisten Branchen klagen über fehlende Auslandsaufträge, Ausnahmen sind nur in der Nahrungs- und Getränkeindustrie sowie bei den Glas- und Keramikherstellern zu finden.


HANDEL INTERNATIONAL

Schweizer Online-Händler spüren asiatische Konkurrenz
40 Prozent der Schweizer Online-Händler fühlen sich von asiatischen Konkurrenten wie Temu, Shein oder Aliexpress betroffen, was vor allem auf Preise, Margen und Umsätze drückt, zitiert Derbund.ch aus der „Online-Händlerbefragung“ von ZHAW und FHNW. Die Schweizer Händler reagieren mit exklusiven Produkten, besserer Qualität und mehr Service. Trotz dieser Herausforderungen rechnen über 50 Prozent der befragten Onlineshops 2024 mit steigenden Umsätzen, nur 18 Prozent erwarten einen Rückgang.

Google beschwert sich über Microsoft
Google hat bei der EU-Kommission eine Beschwerde gegen Microsoft wegen wettbewerbswidriger Cloud-Geschäfte eingereicht, berichtet Stern.de. Der Vorwurf: Microsoft nutzt seine marktbeherrschende Stellung bei Windows Server aus, um Kunden durch restriktive Lizenzbedingungen und diskriminierende Preise an seine Azure-Plattform zu binden. Diese Praktiken erschweren und verteuern laut Google die Nutzung von Windows Server in konkurrierenden Cloud-Umgebungen. Dies ist die erste Beschwerde von Alphabet, Googles Muttergesellschaft, bei der Europäischen Kommission.

Tiktok stellt neue Abo-Funktionen vor
Tiktok erweitert seine Abonnement-Funktion auch auf erfolgreiche Kreative, die nicht live senden, berichtet Channelx.world. Diese können ihren Fans nun gegen eine monatliche Gebühr verschiedene Abo-Optionen anbieten, die beispielsweise private Kommunikationskanäle, exklusive Inhalte, Sticker, Badges, Discord-Rollen, Shoutouts oder eigens entworfene Belohnungen beinhalten können. Bewerber für die neue Funktion müssen volljährig sein, 100.000 Videoaufrufe im letzten Monat und mindestens 10.000 Follower haben.

Prosus trennt sich von Trip.com
Die niederländische Investmentgesellschaft Prosus hat 14,5 Mio. Aktien von Trip.com im Wert von 743 Mio. Dollar verkauft, berichtet Scmp.com. Das bedeutet den endgültigen Ausstieg aus der Beteiligung am größten Online-Reisebüro der Volksrepublik China. Dieser Schritt folgt ähnlichen Aktionen anderer internationaler Investoren: Walmart etwa trennte sich Ende August von seiner Beteiligung an JD.com und verkaufte Aktien im Wert von 3,6 Mrd. Dollar.

Österreicher bleiben sparsam
Die Sparsamkeit der Österreich beim Einkaufen hat sich seit April nur marginal verbessert, zitiert Meinbezirk.at eine aktuelle Analyse der JKU Linz. Im Einzelhandel greift rund die Hälfte der Befragten vorzugsweise nach den günstigeren Produkten und zwei Drittel achten besonders auf Aktionen. Bei Elektrogeräten, Möbeln und im Bau- und Heimwerkerbedarf haben 39 Prozent in den letzten drei Monaten weniger Geld ausgegeben und nur 18 Prozent mehr.


Cashback-Programme: Nur Geld zurück war gestern
Treue Kunden wollen belohnt werden. Händler sollten dabei nicht nur auf Einkaufsgutscheine setzen. Engagement-Spezialist Jörn Bittner stellt verschiedene Cashback-Ansätze von Produkttests bis Gamification vor.

Social-Media-Nutzung Jugendlicher wird problematischer
Laut einer neuen Studie der WHO Europa ist die problematische Social-Media-Nutzung unter Jugendlichen in Europa von sieben Prozent im Jahr 2018 auf elf Prozent im Jahr 2022 gestiegen. Bei Mädchen zeigen 13 Prozent bedenkliche Nutzungsgewohnheiten, bei Jungen neun Prozent. Die WHO betont die Wichtigkeit digitaler Kompetenz, da soziale Medien sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben können. Die Studie basiert auf Befragungen von fast 280.000 Kindern und Jugendlichen aus 44 Ländern in Europa, Zentralasien und Kanada.

Die Hälfte der Verbraucher erwartet Verschlechterung
45 Prozent der Verbraucher erwarten, dass sich ihre Situation in den nächsten zehn Jahre verschlechtern wird, in der Gruppe der 18 bis 29-jährigen sogar 51 Prozent, so eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. 69 Prozent blicken besorgt in ihre Zukunft. Hauptsorgen sind die Gesundheits- und Pflegeversorgung (69 Prozent), die Preisentwicklung (61 Prozent) und die Altersvorsorge (52 Prozent).


NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit weniger wichtig als Preis und Qualität
Verbraucher legen zwar zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit im Handel, wie eine Umfrage der „Initiative Digitale Handelskommunikation“ zeigt, aber noch dominieren Qualität und Preis die Kaufentscheidung, Nachhaltigkeit steht erst an dritter Stelle. 35 Prozent der Befragten haben bereits unverpackte Produkte gekauft, 44 Prozent wünschen sich mehr verpackungsfreie Einkaufsmöglichkeiten. 87 Prozent der Verbraucher schätzen kostenlose Rücknahmeangebote für Altprodukte im Handel, 77 Prozent würden diese häufiger nutzen, wenn sie dafür Gutscheine oder Rabatte erhalten.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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