Zooplus hält Amazon auf Abstand, Daimler, VW, Amazon, Target, JD, Walmart, Blockchain

Zooplus hält Amazon auf Abstand, Daimler, VW, Amazon, Target, JD, Walmart, Blockchain

Liebe Leserin, lieber Leser, ob Laden oder Webshop, die Kunden strömten im letzten Quartal zu Target. Der US-Riese trotzt den Unkenrufen vom Ende der traditionellen Ketten. Das ist auch das Ergebnis massiver Innovationen und Investitionen. Da geht es Pure-Playern nicht anders. Zooplus akzeptiert sogar ein klaffendes Minus um deutlich zu wachsen - für künftige Gewinne.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Zooplus hält Amazon auf Abstand:

Der Onlinehändler Zooplus (pdf) steigert den Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 643 Millionen Euro. Trotzdem stehen am Ende rund 6 Millionen Euro auf der Minus-Seite. Der Grund: viele Investitionen, vor allem in die Lagerlogistik. Zooplus verdient zudem immer besser mit Eigenmarken und will in zwei Jahren bis zu 20 Prozent seiner Erlöse mit Eigenmarken erzielen. Zooplus wird den Vorsprung brauchen. Amazon hat in den USA im Frühjahr mit "Wag" eine eigene Marke für Haustierprodukte gestartet.

Daimler will bei VW-Gebrauchtwagenportal mitmischen:

Daimler will offenbar einen Anteil von 20 Prozent an dem von VW gegründeten Gebrauchtwagenportal "HeyCar" übernehmen. Auf der Online-Plattform können Händler gebrauchte Wagen anbieten.

Ärger um Amazon-Lieferzeiten:

Amazon hat die Lieferzeiten für seine Prime by Seller-Angebote teilweise erhöht. Grund: Die Händler sind nicht so flott wie Amazon und der Kunde das gerne hätte. Nun würfelt der Algorithmus die Lieferzeit in Abhängigkeit vom Versand-Standort. Manch einer schiebt die Verantwortung auf DPD. Prime by Seller-Händler sind an DPD als Logistiker gebunden. Andere sehen darin den Versuch, Händler zu FBA zu lotsen.
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INTERNATIONAL

Target zeigt Stärke:

Erfreuliche Zahlen hat der amerikanischen Discount-Einzelhändler Target vorgelegt. Im zweiten Quartal übertraf Target mit seinem Gewinn und einem Umsatz-Plus von 4,9 Prozent auf vergleichbarer Basis die Erwartungen. Die unterschiedlichen E-Commerce-Initiativen (Same Day Delivery, Click & Collect samt Einladen der Waren in den Kofferraum) zahlen sich auch aus. Online legte Target um 41 Prozent zu - und holte auch mehr Kunden in die (modernisierten) Läden.

JD.com eröffnet Laden ohne Personal:

Was Amazon Go kann, kann der chinesische Alibaba-Rivale JD.com gleich 20fach. Inzwischen betreibt JD.com 20 kassenlose und vollautomatische X-Mart in China und eröffnete gerade Nummer 21 in Jakarta, Indonesien. Auf 270 Quadratmetern bietet der Convenience-Shop Snacks, Kosmetika und Textilien und wickelt den Kauf mit Gesichtserkennung und App ab. (Video)

Walmart verkauft E-Books:

Dank einer Partnerschaft mit Kobo, dem E-Reader-System von Rakuten, können Walmart-Kunden im Webshop nun auch e-Books kaufen.


Blockchain-Gründer gesucht:

Was geht wirklich in Sachen Blockchain? Wer hat Ideen? Das wollen wir demnächst genauer untersuchen und dafür auch Gründer entdecken und vorstellen, die wir bislang nicht auf dem Radar haben. Zusammen mit Blockchain Circle von NKF Media suchen wir deshalb Start-ups im Bereich Blockchain. Auf dieser Website können sich Gründer eintragen.

Start-up des Tages:

Die Zahlen zeigen, was Sache ist: Die Influencer von ReachHero haben 750 Millionen Abonnenten über alle sozialen Netzwerke hinweg und erzielen eine Milliarde Views pro Monat auf Youtube. Kein Wunder, dass auch Rewe und Lidl den Marktplatz in Sachen Influencer Marketing nutzen.

Beliebtester Beitrag am Vortag:

Das Auto als Briefkasten? Die einst belächelte Idee vom Kofferraum als Paketstation wird langsam Realität. 2019 will VW den Service „We Deliver“ in ausgewählten Serienmodellen anbieten. Es ist nicht der erste Versuch dieser Art. Hier sind die spannendsten Einpackversuche.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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